Johann III. Graf von Nassau-Saarbrücken, dann Philipp IV. zu Nassau-Weilburg-Saarbrücken, dann Johann von Kerpen als nassauischer Vogt von Farschweiler gegen Johann Graf zu Salm, Otto Wildgraf zu Dhaun, Amtsleute Friedrich Neuß und Jacob Metzler, beide Püttlingen; als Intervenient: Herzog von Lothringen
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1185
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1568-1605
Enthält: 2 Protokolle mit den dazugehörigen Streitschriften (beide mandati der Pfändung) aus den Jahren 1574-1582 bzw. 1568-1605 von wahrscheinlich insgesamt vier Klagen (zu schließen aus Rubrum 'vier gepfändete Meier')
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Freilassung der von den bekl. Amtsleuten 1568/1574 wegen der von diesen pflichtgemäß durchgeführten Auslieferung von Straftätern nach Saarbrücken arrestierten Meier von Farschweiler bzw. Cappel als Beamte der nassauischen Lehensleute und Hochgerichtsvögte von Farschweiler bzw. Cappel, Johann von Kerpen bzw. Ludwig von Schwarzenburg
1586-1593, 1599-1604 nihil actum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ