Anna Tetzel, verkauft die Eigenschaft mitsamt 50 Gulden rhein. Landswährung jährlichen Eigenzins an ihrem Haus am Markt an der Ecke [= S 808 b], welches ihr durch das Ableben ihres Vaters Peter Rieter erblich zugefallen ist, an Conrad Horn zum Preis von 1.250 Goldgulden, damit sie die Schulden ihres kürzlich verstorbenen Mannes Karl Haller, welche sich durch die Annahme seiner Erbschaft auf sie übertragen haben, begleichen kann. Horn erhält zudem sieben, das Haus betreffende, Briefe. Mit Wiederkaufsrecht für Anna Tetzel oder ihre Erben, d.d.1. Dez.1512, Kopie angefertigt durch den Notar Paulus Krabler, 27. Apr. 1571.
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Anna Tetzel, verkauft die Eigenschaft mitsamt 50 Gulden rhein. Landswährung jährlichen Eigenzins an ihrem Haus am Markt an der Ecke [= S 808 b], welches ihr durch das Ableben ihres Vaters Peter Rieter erblich zugefallen ist, an Conrad Horn zum Preis von 1.250 Goldgulden, damit sie die Schulden ihres kürzlich verstorbenen Mannes Karl Haller, welche sich durch die Annahme seiner Erbschaft auf sie übertragen haben, begleichen kann. Horn erhält zudem sieben, das Haus betreffende, Briefe. Mit Wiederkaufsrecht für Anna Tetzel oder ihre Erben, d.d.1. Dez.1512, Kopie angefertigt durch den Notar Paulus Krabler, 27. Apr. 1571.
E 4/367 Nr. 1
E 4/367 Hausarchiv Hauptmarkt 6 / 8
Hausarchiv Hauptmarkt 6 / 8
1512 - 1571
Umfang/Beschreibung: 4 Bl.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/367 Hauptmarkt 6 / 8
Haller, Karl
Horn, Conrad
Krabler, Paulus
Rieter, Peter
Tetzel, Anna
Hauptmarkt 6 / 8
S 808
Eigenschaft
Eigenzins
Haus
Schulden
Erbschaft
Wiederkaufsrecht
Notar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ