Sammlung von Schriftstücken der Provenienz württembergische Visitation [ab 1559 Kirchenrat] und Rentkammer aus dem 16. und 17. Jh. zum Bezirk Brackenheim: Eingaben an die Herzöge v.a. um Verwendung von Pfründen und Besoldung [zusammengetragen von Finanzrat Rudolf Moser]
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 258 VI Bü 930
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 258 VI Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung
Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung >> 2. SPEZIALIA >> 2.08 OA Brackenheim >> 2.08.1 Erste Bearbeitung
1538-1630 [um 1850]
Enthält: [Mitte 16. Jhs.]: Unterhalt eines Mesners und Schulmeisters in Güglingen; 1538 Juli 26: Kaufvertrag zwischen Herzog Ulrich I. von Württemberg und der Stadt Brackenheim über die Kaplaneipfründe St. Margarethen zu Kürnbach; 1542 Mai 13: Supplik des Philipp Firler um Auszahlung einer Pfründe an der Pfarrkirche zu Kürnbach als Studienstipendium; 1542 Oktober 1 bis 1543 Februar 15 (6 Schr.): Besoldung des Pfarrverwesers Johannes Isenmeyer auf der Pfarrstelle für Kürnbach und Sternenfels [OA Maulbronn]; 1543 August 25: Supplik der Ketlin Klein aus Häfnerhaslach um Rückgabe eines von ihrem Vater der Frühmesse dort gegebenen Ackers; 1545 März 19 (2 Schr.): Bitte des Untervogts zu Güglingen um Verwendung der Frühmeßpfründe für die örtliche Armenkasse; 1545 August 5: Bitte der Gemeinde Pfaffenhofen um Verwendung der Katharinenpfründe für die Ortsarmen; 1547 September 10: Leibgedinge für den Kaplan der Dreikönigspfründe zu Güglingen; 1549 Mai 22: Betreuung der Pfarrei Häfnerhaslach durch Pfarrer Johannes Flacht in Ochsenbach; 1554 Januar 16 (2 Schr.): Bericht des Untervogts zu Güglingen über die Führung der äußeren Wirtschaft des Klosters Kirchbach, auch Klage über Arbeitsüberlastung; Güterverzeichnis des Klosters; 1554 Juni 11 und 1555 August 24 (2 Schr.): Supplik der Nonnen des Klosters Häfnerhaslach um Nachlaß von 10 Gulden Anlage sowie Versicherung, keine Novizinnen aufzunehmen; 1554 August 20 bis Oktober 2 (4 Schr.): Bitte der Gemeinde Leonbronn um Belassung einer Pfründe zur Pfarrerbesoldung; 1562 November 27: Bericht der Gemeinde Güglingen über Lage, Ausstattung u.dgl. der Pfarr-, Pfründ- und anderen Häuser der geistlichen Verwaltung im Bezirk; 1578 Juli 24: Besoldung des Pfarrers zu Frauenzimmern; 1614: Supplik des Johann Steeb, gewesenen Vogts zu Güglingen, Bürgers in Brackenheim, wegen Hagelschadens und - unter Hinweis auf seine Verdienste bei der Konfiskation usw. der Güter von Wiedertäufern [vgl. Paul Stälin in Württ. Jbb. 1868, S 168ff] - um Gewährung von unerschwinglichem Saat- und Futtergetreide sowie Kredit; 1629 April: Supplik des Schulmeisters Johann Sartorius aus Weiler [a.d. Zaber] um Gewährung von Getreide wegen Teuerung und Hungersnot; 1630 Februar: Supplik des Schulmeisters Balthas Henne aus Eibensbach um desgl. wegen Teuerung und geringer Besoldung.
STB-württemberigsche(-r) Visitation, ab 1559 Kirchenrat,
1 Bü
Archivale
Firler; Philipp, Student aus Kürnbach
Flacht; Johannes, Pfarrer in Ochsenbach
Henne; Balthas, Schulmeister in Eibensbach
Isenmeyer; Johannes, Pfarrverweser
Klein; Ketlin, aus Häfnerhaslach
Moser; Rudolf, Finanzrat im STB
Sartorius; Johann, Schulmeister in Weiler an der Zaber
Stälin; Paul, Archivrat, im STB
Steeb; Johann, ehem. Vogt zu Güglingen, Bürger in Brackenheim
Württemberg; Ulrich von, Herzog
Brackenheim HN
Eibensbach : Güglingen HN
Frauenzimmern : Güglingen HN
Güglingen HN
Häfnerhaslach : Sachsenheim LB
Kirbachhof : Sachsenheim LB
Kürnbach KA
Leonbronn : Zaberfeld HN
Ochsenbach : Sachsenheim LB
Pfaffenhofen HN
Sternenfels PF
Weiler an der Zaber : Pfaffenhofen HN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:46 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 (Tektonik)
- Geschäftsbereich Finanzministerium (Tektonik)
- Obere Finanzbehörden (Tektonik)
- Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung (Bestand)
- 2. SPEZIALIA (Gliederung)
- 2.08 OA Brackenheim (Gliederung)
- 2.08.1 Erste Bearbeitung (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland