Vorlass des Oberlandesgerichtspräsidenten a. D. Manfred Flotho (Bestand)
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NLA WO, 291 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.8 Guts- und Familienarchive, Einzelpersonen
Bestandsgeschichte: Die Erweiterung des OLG Bezirks Braunschweig, die durch eine Initiative des OLG Präsidenten Manfred Flotho angeregt und auf dem politischen Weg begleitet wurde, ist nur ein Teil der vielfältigen Aktivitäten, die dem ehemaligen Regierungsbezirk und der Region Braunschweig dienten. Zahlreiche Ehrenämter, darunter besonders das des Präsidenten der Gesellschaft der Freunde der Herzog August-Bibliothek, hat er engagiert ausgefüllt und geführt. Von überregionaler Öffentlichkeit begleitet war der Indizien-Prozess um die Ermordung der Familie des Braunschweiger Volksbank-Direktors Kraemer durch den Exil-Ungarn Ferenc Sos, der den Richter Flotho besonders forderte.
Der nachfolgende Aktenbestand ist als Vorlass auf Wunsch des Staatsarchivs von Herrn Manfred Flotho übernommen worden. Es ist zu hoffen, dass noch interessante Teile des persönlichen und beruflichen Schriftwechsels diese Akten künftig erweitern.
Der Lebenslauf von Manfred Flotho ist - einem Vorlass entsprechend - hier nur tabellarisch aufgeführt:
1936 in Schladen/Harz geboren [28.08.]
1965 Gerichtsassessor im OLG-Bezirk Braunschweig
1968 Amtsgerichtsrat in Braunschweig, später Wolfenbüttel
1976 Vorsitzender Richter am Landgericht Braunschweig
1978 Vorsitzender der Vereinigung der Richter und Staatsanwälte im OLG-Bezirk Braunschweig
1980 Ministerialrat im Nds. Ministerium der Justiz
1986 Ministerialdirigent im Nds. Ministerium der Justiz und Abteilungsleiter
1990 Präsident des Oberlandesgerichts Braunschweig, Präsident des Landesjustizprüfungsamtes im Nds. Justizministerium
2001 Verabschiedung als Präsident des OLG Braunschweig
2001 Wahl zum Präsidenten der Gesellschaft der Freunde der Herzog August-Bibliothek.
Dr. Jarck
Dieses Vorwort verfasste Ltd. Archivdirektor a. D. Dr. Horst-Rüdiger Jarck, der auch die Verzeichnung übernahm.
Manfred Flotho starb am 21.08.2021 in Wolfenbüttel.
Wolfenbüttel, im April 2012/August 2021
Dr. B. Bei der Wieden
(Ltd. Archivdirektor)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der nachfolgende Aktenbestand ist als Vorlass auf Wunsch des Staatsarchivs von Herrn Manfred Flotho übernommen worden. Es ist zu hoffen, dass noch interessante Teile des persönlichen und beruflichen Schriftwechsels diese Akten künftig erweitern.
Der Lebenslauf von Manfred Flotho ist - einem Vorlass entsprechend - hier nur tabellarisch aufgeführt:
1936 in Schladen/Harz geboren [28.08.]
1965 Gerichtsassessor im OLG-Bezirk Braunschweig
1968 Amtsgerichtsrat in Braunschweig, später Wolfenbüttel
1976 Vorsitzender Richter am Landgericht Braunschweig
1978 Vorsitzender der Vereinigung der Richter und Staatsanwälte im OLG-Bezirk Braunschweig
1980 Ministerialrat im Nds. Ministerium der Justiz
1986 Ministerialdirigent im Nds. Ministerium der Justiz und Abteilungsleiter
1990 Präsident des Oberlandesgerichts Braunschweig, Präsident des Landesjustizprüfungsamtes im Nds. Justizministerium
2001 Verabschiedung als Präsident des OLG Braunschweig
2001 Wahl zum Präsidenten der Gesellschaft der Freunde der Herzog August-Bibliothek.
Dr. Jarck
Dieses Vorwort verfasste Ltd. Archivdirektor a. D. Dr. Horst-Rüdiger Jarck, der auch die Verzeichnung übernahm.
Manfred Flotho starb am 21.08.2021 in Wolfenbüttel.
Wolfenbüttel, im April 2012/August 2021
Dr. B. Bei der Wieden
(Ltd. Archivdirektor)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ