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Blasi Schwaiger bestätigt, dass Erzbischof Johann Jacob von Salzburg ihm auf seine Bitte hin und nach Vorlage des Ausstandsbriefs der Baumgartnerschen Geschwister von Mittwoch, 6. Juni 1571, das Forstamt im Ampfinger (1) und Pürtner (2) Hart übertragen hat. Erzbischof Mathias von Salzburg hatte dem verstorbenen Bernhardin Trenbach das Forstamt erbrechtsweise überlassen. Durch etliche Todesfälle war das Forstamt auf Erasmus von Trenbach zu Purckhfrid (3) und Helsperg (4) übergegangen. Nach seinem Tod fiel das Amt an seine Schwester Margaretha von Trenbach und nach deren Tod an ihren nächsten Blutsverwandten Hans Baumgartner zum Fraunstain (5) und Ehring (6), von ihm auf seine fünf Kinder Hans Wolf und Hanns Ruprecht Baumgarttner zum Frauenstein, Ering und Hellsberg, Margaretha, Ehefrau von Jörg Tüsslinger zu Pülhaim (7), Catharina, Ehefrau von Christoph Grav zu Schernberg (8) und Sophia, Ehefrau des Wolf Jacob Rainer zu Weickherstorf (9). Blasi Schwaiger hat das Forstamt durch Kauf und Übergabe von diesen Erben an sich gebracht, die ihm auch den [wörtlich inserierten] Brief für Bernhardin von Trenbach von 1547 III 11 [Nr. 405a u. Nr.436] einschließlich der darin enthaltenden Waldordnung [Nr.338a] ausgehändigt haben. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Schwaiger, Blasius

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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