Bischof Jörg von Passau eignet dem Kloster Formbach auf Bitten des Abtes Rudolf gegen jährliche Zahlung von 4 Pfund Wiener Pfennig für immer die Fischwayd auf der Pram zu von der Wühr zu Goppolt bis herab zur Wühr zu Abtz-Mul die der Bischof weiland Steffan dem Zarweken zu Erbrecht verliehen hat, wan er sie gekauft hat von dessen Witwe Elspeten und seinem Sohn Wolfgang. Die Fischweide gehört zu dem Sechsteil aus dem Bauhof zu Schärding vor dem obern Tor gegen St. Florian werts, den Steffan Zerwek ebenfalls zur Leihe gehabt hatte.
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Bischof Jörg von Passau eignet dem Kloster Formbach auf Bitten des Abtes Rudolf gegen jährliche Zahlung von 4 Pfund Wiener Pfennig für immer die Fischwayd auf der Pram zu von der Wühr zu Goppolt bis herab zur Wühr zu Abtz-Mul die der Bischof weiland Steffan dem Zarweken zu Erbrecht verliehen hat, wan er sie gekauft hat von dessen Witwe Elspeten und seinem Sohn Wolfgang. Die Fischweide gehört zu dem Sechsteil aus dem Bauhof zu Schärding vor dem obern Tor gegen St. Florian werts, den Steffan Zerwek ebenfalls zur Leihe gehabt hatte.
Kloster Formbach Urkunden, BayHStA, Kloster Formbach Urkunden 52
Kloster Formbach Urkunden
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1412 März 2
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel fehlt
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: Geben zu Passau am Mittichen nach Pauli Bekehrung 1412.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1412
Monat: 3
Tag: 2
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: Geben zu Passau am Mittichen nach Pauli Bekehrung 1412.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1412
Monat: 3
Tag: 2
Gopperding (PB Schärding/ OÖ)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ