Notariatsinstrument des Christian Hindelang von Meersburg über ein Zeugenverhör zur Feststellung des tadelfreien Lebenswandels und der Wunderkuren des Kanonikus Wilhelm von Kloster Rot, das im Auftrag von Abt Joachim von Rot im Beisein der Zeugen Martin Merz, Prior von Rot, Wilhelm Orth, Konventsbruder von Schussenried, Konrad Leuchtlin, Gerichtsassessor von Rot und Georg Renchinger von Schussenried stattfindet. Verhört werden Agathe Denzler, Witwe des Martin Hege in Oberzeil, die über die wunderbare Heilung ihrer Familie durch Bruder Wilhelm berichtet, Johann Schölhorn von Mettenberg, Rotischer Untertan, über die Heilung seines Sohnes, Agathe Ermann von Obermittelried, Waldburga Hepp von Rot, die alle ihre wunderbaren Heilungen dem Bruder Wilhelm zuschreiben, über dessen heiliges Leben sie sich einig sind. Bestätigt mit Siegel und Notarszeichen des Ausstellers. Orig. Perg., 1 S. fehlt mit dem Vermerk, daß es von plündernden schwedischen Soldaten abgerissen wurde.
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Notariatsinstrument des Christian Hindelang von Meersburg über ein Zeugenverhör zur Feststellung des tadelfreien Lebenswandels und der Wunderkuren des Kanonikus Wilhelm von Kloster Rot, das im Auftrag von Abt Joachim von Rot im Beisein der Zeugen Martin Merz, Prior von Rot, Wilhelm Orth, Konventsbruder von Schussenried, Konrad Leuchtlin, Gerichtsassessor von Rot und Georg Renchinger von Schussenried stattfindet. Verhört werden Agathe Denzler, Witwe des Martin Hege in Oberzeil, die über die wunderbare Heilung ihrer Familie durch Bruder Wilhelm berichtet, Johann Schölhorn von Mettenberg, Rotischer Untertan, über die Heilung seines Sohnes, Agathe Ermann von Obermittelried, Waldburga Hepp von Rot, die alle ihre wunderbaren Heilungen dem Bruder Wilhelm zuschreiben, über dessen heiliges Leben sie sich einig sind. Bestätigt mit Siegel und Notarszeichen des Ausstellers. Orig. Perg., 1 S. fehlt mit dem Vermerk, daß es von plündernden schwedischen Soldaten abgerissen wurde.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 889
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> III. Beziehungen zum Orden und Inneres Leben >> 2. Inneres Leben des Klosters
1629 Januar 17
Urkunden
Denzler, Agathe, Witwe des Martin Hege, Oberzell
Ermann, Agatha, Obermittelried
Hege, Martin, Oberzell
Hepp, Waldburga, Rot
Hindelang, Christian; Notar, Präfekt
Leuchtlin, Konrad, Gerichtsassessor, Rot
Orth, Wilhelm, Konventsbruder, Schussenried
Renchinger, Georg, Schussenried
Rot an der Rot, Martin Merz; Prior
Schölhorn, Johann, Mettenberg
Wilhelm, Mönch, Abtei Pfäffers, Kanonikus zu Rot
Bad Schussenried BC
Meersburg FN
Mettenberg : Rot an der Rot BC
Obermittelried : Haslach, Rot an der Rot BC
Oberzell : Taldorf, Ravensburg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
24.11.20620600, 11:22 MEZ
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- Augustinerkloster Kreuzlingen - Restituierte Klöster (Tektonik)
- Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- III. Beziehungen zum Orden und Inneres Leben (Gliederung)
- 2. Inneres Leben des Klosters (Gliederung)