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Bestätigung über einen Zinskauf durch Wigand von Alsfeld, Vorsteher des Hopsitals an der langen Brücke in Fulda, für die Gutleutekapelle St. Katharina
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Hospitäler >> Spital St. Catharinae an der langen Brücke
1346 Juni 20
Ausfertigung, Pergament, abhangendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini M°CCC XLVI in vigilia sancti Albani
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eberhard, Kellerer des Klosters Fulda, bestätigt, dass Wigand von Alsfeld [Vogelsbergkreis], Vormund der Siechen im Hospital an der langen Brücke in Fulda, einen Zins in Höhe von drei Schilling Pfennigen fuldischer Münze von Konrad Frosch und dessen Ehefrau Bertrada gekauft hat, der für vier Pfund Heller aus dem genau bezeichneten Haus der Zise (Czise) Herzog bezogen wird. Der Zins soll an zwei jährlichen Terminen für das Geleuchte der Gutleute der St. Katharinenkapelle bei Fulda und deren Unterstützer eingesetzt werden. Ein Zins in Höhe von sechs Pfennigen kommt darüber hinaus von Ludwig Zimmermann (Czimmerman) und dessen Ehefrau. Nennung von Zeugen. Ankündigung des Kellereisiegels. Nennung von Orten und Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Kellerei des Klosters Fulda
Rechts unter und auf der Rückseite der Urkunde jeweils ein späteres Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.