Georg ("Jörg") Stetter, Bauer zu Hart [Harthöfe Stadt Laupheim/Lkr. Biberach], bekennt, dass ihm Ulrich Neithardt von Baustetten ("Bawsteten") [Stadt Laupheim/Lkr. Biberach] für sich und seinen Bruder Hieronimus einen Hof zu Hart auf Lebenszeit verliehen hat. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel, Garten, 61 Jauchert Äcker und 16 Tagwerk Wiesen. Den Hof haben bisher sein verstorbener Vater Bartholomäus Stetter und nach dessen Tod seine Mutter Anna geborene Bueini bewirtschaftet. Er verpflichtet sich, den Hof und seine Zugehörungen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jährlich 10,5 Malter Roggen und 5 Malter Hafer Biberacher Maß, 5,5 Pfund Heller Heugeld, 100 Eier, 6 Hühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm, Biberach oder an einen anderen Ort, den die Herrschaft bestimmen kann, zu liefern. Außerdem hat er noch jedes Jahr 2,5 Malter Roggen, 1 Malter Hafer und 30 Schilling Heller in das Schloss Bußmannshausen [Gde. Schwendi/Lkr. Biberach] zu liefern. Er und nach einer etwaigen Heirat seine Ehefrau und die aus der Ehe hervorgehenden Kinder sind Leibeigene der Familie Neithardt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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