Gewerbeaufsichtsamt Bayreuth (Bestand)
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Gewerbeaufsichtsamt Bayreuth (K 665)
Staatsarchiv Bamberg (Archivtektonik) >> Beständektonik des Staatsarchivs Bamberg >> II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) >> B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern >> 7.) Arbeit und Soziales >> Gewerbeaufsicht >> Gewerbeaufsichtsämter (ab 1938/1939-2004) >> Gewerbeaufsichtsamt Bayreuth
1916-2004
Vorwort: Die Idee einer staatlichen Gewerbeaufsicht wurde erstmals 1879 mit der Einsetzung von drei Fabrik-Inspektoren in Bayern umgesetzt. Jener in Nürnberg war damals auch für Oberfranken mit zuständig. Deren Zahl erhöhte sich mit dem Fortschreiten der Industrialisierung in Bayern. Durch Verordnung vom 31.3.1892 wurde dann für jeden Regierungsbezirk ein Fabrik- und Gewerbeinspektor ernannt, der jeweils der Kammer des Inneren der jeweiligen Regierung zugeordnet war. Seit 1907 nannten sich die Inspektoren "Gewerbeaufsichtsbeamte". Die Dienststelle änderte ihre Bezeichnung mehrmals, so von Gewerberat für Oberfranken in "der Gewerbeaufsichtsbeamte bei der Regierung von Oberfranken, Kammer des Innern". Durch Verordnung vom 28.12.1938 wurde die Gewerbeaufsicht aus der Regierung ausgegliedert und verselbstständigt. Es entstanden erstmals Gewerbeaufsichtsämter, so auch das Gewerbeaufsichtsamt Bayreuth, zuständig für die Landkreise Bayreuth, Hof, Kulmbach und Wunsiedel sowie die Städte Bayreuth und Hof). Für die anderen oberfränkischen Landkreise und die Stadt Bamberg war das Gewerbeaufsichtsamt Coburg verantwortlich (Bestand im Staatsarchiv Coburg). Das Gewerbeaufsichtsamt Bayreuth existierte als eigenständige Behörde von 1939 bis 2004. Danach wurde das Amt wieder der Regierung von Oberfranken eingegliedert. Für Unterlagen der Gewerbeaufsichtsämter, die Angaben entsprechend Paragraph 139b der Gewerbeordnung enthalten und damit einer besonderen Geheimhaltung unterliegen, gilt die 60-Jahres-Schutzfrist gemäß § 6 (1) Bundesarchivgesetz. 22.12.2022 Dr. Rupprecht
Gewerbeaufsichtsamt Bayreuth
1565
Bestand
Akten
ger
maschinenschriftliches Findbuch; analysiert; in der Datenbank erfasst; ACTApro Benutzung: ja; EAD-Onlinefindmittel: ja; Schutzfristen: teilweise; Lesesaalsperrfristen: teilweise; Onlinesperrfristen: teilweise.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:28 MESZ
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