Vormundschaftssache Hanlot und Erbschaftssache Brune
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B-Vormund, 291
B-Vormund Vormundschaften (Causae pupillares)
Vormundschaften (Causae pupillares) >> 1701-1800
1771 - 1791
Enthält: Der Kanzlist und Notar Johan Josef Sickman und der Schreiner Bernard Hageman sind Vormünder der Kinder des 1784 verstorbenen Schuhmachergildemeisters Hanlot, nämlich des Schusters Anton Hanlot und der Maria Katharina Hanlot, Frau Schneider Friedrich Wernicke. Die 1788-1791 laufenden Akten behandeln verschiedene Angelegenheiten wie Rechnungslegung und einen Streit mit dem Schuster Bernd Henrich Hanlot, einen Onkel der Kinder. Die Großeltern der Kinder waren der Scherenschleifer Wilhelm Brune in Münster und Maria Katharina Rengel, früher Witwe Meier. Wilhelm Brune führt 1771-1790 in Paderborn einen Prozess mit seiner Stieftochter Dorothea Meier, Frau Christoph Lammers in Atteln. 1782 heiratet Wilhelm Brune in zweiter Ehe Anna Maria Thieman, Witwe Kaspar Schetter.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ