Erwerb eines Cappeler Hauses zu Fritzlar auf Lebenszeit durch einen Fritzlarer Altaristen
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Urk. 18, 358
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1362 Apr. 17
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1360-1364
1362 April 17
Ausf. Perg. - Urspr. 2 Sg.: 1. RundSg. des Offizials der Fritzlarer Propstei (besch.) anh., Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.292 Nr.12. 2. fehlt, Einschnitt vorh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Sub anno domini 1362, 15 Kal. Maii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Verna (Verne), Rektor des Barbaraaltars im Stift Fritzlar, bekundet, daß er sein in der Spitalsgasse zu Fritzlar gelegenes Haus (domum ... sitam in opido Fritslariensi in platea que wlgariter Spedolsgasse dicitur) mit Hofstatt und allem Zubehör, das zwischen dem Haus des Altaristen Johann gen. Knorre (a) und dem des Konvents der Nonnen vor den Mauern Fritzlars sich befindet, in angemessenem Zustand halten soll (in debita et congrua structura debeo fideliter preseruare). Besagtes Haus hatte er von Abt und Konvent des Stifts Cappel für 22 lb.d. Hessischer d. Fritzlarer W. auf Lebenszeit erworben und bezahlt, wie dies aus hierüber ausgefertigten und ihm vom Stift übergebenen Urkunden hervorgehe. Heinrich verpflichtet sich, alle auf dem Haus liegenden Rechte und Lasten zu tragen. Nach seinem Tod soll es mit seinem Zubehör an Cappel zurückfallen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Fritzlar de vna domo conuentus. (Andere Hand) Super domum Iohannis de Nuwinburg quam nunc Henricus Verny [?] inhabitat
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Offizial der Fritzlarer Propstei und die Altaristen des Stifts
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 58r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.78 Anm.3, 141
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Verna (Verne), Rektor des Barbaraaltars im Stift Fritzlar, bekundet, daß er sein in der Spitalsgasse zu Fritzlar gelegenes Haus (domum ... sitam in opido Fritslariensi in platea que wlgariter Spedolsgasse dicitur) mit Hofstatt und allem Zubehör, das zwischen dem Haus des Altaristen Johann gen. Knorre (a) und dem des Konvents der Nonnen vor den Mauern Fritzlars sich befindet, in angemessenem Zustand halten soll (in debita et congrua structura debeo fideliter preseruare). Besagtes Haus hatte er von Abt und Konvent des Stifts Cappel für 22 lb.d. Hessischer d. Fritzlarer W. auf Lebenszeit erworben und bezahlt, wie dies aus hierüber ausgefertigten und ihm vom Stift übergebenen Urkunden hervorgehe. Heinrich verpflichtet sich, alle auf dem Haus liegenden Rechte und Lasten zu tragen. Nach seinem Tod soll es mit seinem Zubehör an Cappel zurückfallen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Fritzlar de vna domo conuentus. (Andere Hand) Super domum Iohannis de Nuwinburg quam nunc Henricus Verny [?] inhabitat
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Offizial der Fritzlarer Propstei und die Altaristen des Stifts
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 58r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.78 Anm.3, 141
(a) Zu ihm Demandt: Chorherrenstift St.Peter (wie Nr.30) S.200 (Nr.217)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ