Geburtsbrief: Maria Dietterich
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 4640
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 12 Geburtsbriefe Abt - Hunger
1657 Januar 8
Regest: Amtmann, Bürgermeister und Gericht zu Metzingen unter Urach bekennen: Alt Hans Schmidt, Gerichtsverwandter und Bürger zu Metzingen, Pfleger der 2 Töchter des M. Philipp Conrad Dietterich selig, gewesenen Bürgers und Barbierers zu Metzingen, teilt mit, dass seine eine gewesene Pflegtochter Maria sich unlängst mit Georg Rockhenstihl, Bürger und Zimmermann zu Reittlingen, wo sie sich bisher dienstweis aufgehalten hat, ehelich eingelassen hat. Ihr wird bezeugt, dass sie die eheliche Tochter ist des M. Philipp Conrad Dietterich, Barbierers selig, und der Margretha Hecht selig, welche vor ungefähr 31 Jahren in Metzingen zur Kirche und Strasse gegangen sind. Die Maria Dietterich ist in Unterhausen, wo sich ihre Eltern eine Zeit lang aufgehalten haben, geboren, laut Auszug aus dem dortigen Taufbuch, überschickt von Pfarrer M. Johann Jacob Rösch. Sie ist am 5. August 1633 getauft worden, wobei Gevattern (Paten) waren Marx Bertsch, Amtsverweser zu Oberhausen, und Elisabeth Rösch, Hausfrau des genannten Pfarrers zu Unterhausen. Mit Leibeigenschaft ist sie niemand zugetan.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 24. Januar 1657.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 24. Januar 1657.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Papiersiegel des Fleckens Metzingen
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ