Uriel, Erzbischof zu Mainz, erhält, nachdem sein Vorgänger Dietrich von Erbach dem Grafen Philipp zu Nassau und Saarbrücken 6000 fl. rheinisch, verzinslich mit 300 fl., verschrieben hat und dies von Erzbischof Diether von Isenburg unter Verweisung auf den Zoll zu Lahnstein bestätigt worden ist, auf Grunde eines mit dem Grafen Ludwig geschlossenen Vertrags von diesem folgende Verschreibungen zurück: 1) Über 6000 fl., 2) über 3000 fl. Diese gesamte Hypothek von 9000 fl. wird nun nochmals bestätigt; Zins 450 fl., fällig auf Johannis Bapt. aus den Zöllen und Gefällen zu Lahnstein, vom dortigen Zollschreiber alljährlich zu bezahlen. Teilweiser Wiederkauf (zu 2000, 3000 oder 5000 fl.) vorbehalten. Zustimmung des Domkapitels (Dekan: Adolf Rau von Holzhausen). (2) S. Erzbischof und Domkapitel. "Der geben ist zu Sannt Martins burgk in vnnser statt Mentz vff montag nach sannt Katherinen tag a.d. millesimo quingentesimo octavo".
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Uriel, Erzbischof zu Mainz, erhält, nachdem sein Vorgänger Dietrich von Erbach dem Grafen Philipp zu Nassau und Saarbrücken 6000 fl. rheinisch, verzinslich mit 300 fl., verschrieben hat und dies von Erzbischof Diether von Isenburg unter Verweisung auf den Zoll zu Lahnstein bestätigt worden ist, auf Grunde eines mit dem Grafen Ludwig geschlossenen Vertrags von diesem folgende Verschreibungen zurück: 1) Über 6000 fl., 2) über 3000 fl. Diese gesamte Hypothek von 9000 fl. wird nun nochmals bestätigt; Zins 450 fl., fällig auf Johannis Bapt. aus den Zöllen und Gefällen zu Lahnstein, vom dortigen Zollschreiber alljährlich zu bezahlen. Teilweiser Wiederkauf (zu 2000, 3000 oder 5000 fl.) vorbehalten. Zustimmung des Domkapitels (Dekan: Adolf Rau von Holzhausen). (2) S. Erzbischof und Domkapitel. "Der geben ist zu Sannt Martins burgk in vnnser statt Mentz vff montag nach sannt Katherinen tag a.d. millesimo quingentesimo octavo".
U / 1508 November 27
Jes.Arch.
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
27.11.1508
Jesuiten Mainz
Ausfertigung. Perg. Beide S. eingenäht. Durch Transfix mit der Urkunde von 1585 Juni 20 verbunden.
Urkunden
Erzbischof Dietrich, Graf von Erbach, 1434-1459; Erzbischof Diether von Isenburg 1459-1463 und 1475-1482; Graf Philipp II. von Nassau-Weilburg-Saarbrücken 1442-1492; sein Nachfolger Ludwig I. 1492-1523.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ