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Herzog Wilhelm von Berg und Ravensberg, bekennt, dass ihm seine Burgmannen, Mannen und Untersassen nebst den beiden Städten Bielefeld eine freiwillige Bede gewährt haben, und gelobt dafür, ihre Privilegien zu halten.
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Herzog Wilhelm von Berg und Ravensberg, bekennt, dass ihm seine Burgmannen, Mannen und Untersassen nebst den beiden Städten Bielefeld eine freiwillige Bede gewährt haben, und gelobt dafür, ihre Privilegien zu halten.
1423 April 6/BUB 660
Registratursignatur: Bielefelder Urkundenbuch, S. 373f., Nr. 660
100,001/Urkunden 100,1/Urkunden
100,1/Urkunden
1423 April 6
Darin: Wy Wylhelm van dem Berghe, greve to Ravensberghe, don kund und bekennen openbare in und myd dussen breve vor uns und vor alle unse erven, dat uns unse leven, getruwen borchman, man und undersaten und de stad to Bylvelde olt und nyghe ghegunt und ghegeven hebbet ene gutlike bede van eren luden und guden unde de stede vorg. van sijk selven, den se uns alle nicht plichtich en weren, und hebbet dat ghedan umme unser bede und leve wyllen in den jaren na unses Heren gebord na datum dusses breves, dar wy en allen vruntliken umme danken. Vortmer so bekennen wy Wylhelm van dem Berghe vorg. Vor uns und vor alle unse erven, dat wy unse leven getruwen borchman, man und undersaten und de stad to Bylvelde olt und nyge vorg. Schunt und wylt by alle eren rechten und wonheyt laten und ore breve und preveleye holden, de se hebbet van unsen vorvaren und elderen, van artikelen to artikelen und van worden to worden, alz de inholdet sunder alle argelist und hebt des vor uns und vor unse erven unse rechte ingesegel witliken an dussen bref doen hanghen. Gegeven na der gebord unses Heren Godes verteynhundert jar darenboven in dem dreundtwyntigesten jare des dinxdages na Passchen.
Enthält: na der gebord unses Heren Godes verteynhundertjardaren boven in dem dreundtwyntigesten jare des dinxdages na Passchen
niederdeutsch
Archivale
Sortierdatum: 1423-04-06
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.