Kommissarischer Abschied zwischen den Ganerben von Treffurt, nämlich dem Mainzer Erzbischof Wolfgang [von Dalberg] zum einen, Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar für sich und als kursächsischer Administrator und gemeinsam mit Kurfürst Johann Georg von Brandenburg in Vormundschaft für die Kinder des verstorbenen sächsischen Kurfürsten Christian I. zum anderen, sowie Landgraf Moritz von Hessen zum dritten wegen der Türkensteuer in der Vogtei Oberdorla und Niederdorla und Langula entstandenen Irrungen.- Als Kommissare werden genannt Lippolt von Stralendorff [Leopold Freiherr von Stralendorf] Amtsmann des Eichsfeldes, Dr. Henricus Hanelius, Philipp Falck Vogt zum Bischofstein [bei Lengenfeld unterm Stein] für Mainz, Georg Vitzthum von Eckstedt auf Kannewurf Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld und Hauptmann zu Sangerhausen, David Fischer sächsischer Amtmann zu Treffurt für Sachsen, Hans Ludwig von Harstall Landvogt an der Werra, Dr. Reinhardt Scheffer für Hessen.
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Kommissarischer Abschied zwischen den Ganerben von Treffurt, nämlich dem Mainzer Erzbischof Wolfgang [von Dalberg] zum einen, Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar für sich und als kursächsischer Administrator und gemeinsam mit Kurfürst Johann Georg von Brandenburg in Vormundschaft für die Kinder des verstorbenen sächsischen Kurfürsten Christian I. zum anderen, sowie Landgraf Moritz von Hessen zum dritten wegen der Türkensteuer in der Vogtei Oberdorla und Niederdorla und Langula entstandenen Irrungen.- Als Kommissare werden genannt Lippolt von Stralendorff [Leopold Freiherr von Stralendorf] Amtsmann des Eichsfeldes, Dr. Henricus Hanelius, Philipp Falck Vogt zum Bischofstein [bei Lengenfeld unterm Stein] für Mainz, Georg Vitzthum von Eckstedt auf Kannewurf Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld und Hauptmann zu Sangerhausen, David Fischer sächsischer Amtmann zu Treffurt für Sachsen, Hans Ludwig von Harstall Landvogt an der Werra, Dr. Reinhardt Scheffer für Hessen.
10001 Ältere Urkunden, Nr. 12508 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: K 328
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 1. Weltliche Provenienzen >> 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen >> 1.1.3. Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Wettiner)
15./25. Juni 1596
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:18 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.01 Urkunden (Tektonik)
- Ältere Urkunden (Bestand)
- 1. Weltliche Provenienzen (Gliederung)
- 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen (Gliederung)
- 1.1.3. Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Wettiner) (Gliederung)