Gündell, Erich von (General der Infanterie) (Bestand)
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BArch N 931
call number: N 931
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> G
1854-1924
Geschichte des Bestandsbildners: Geb. 13. April 1854 in Goslar; gest. 23. Dezember 1924 in Göttingen.
1873 Fahnenjunker im Infanterie-Regiment „Großherzog von Sachsen" (5. Thüringisches) Nr. 94;
1874 Beförderung zum Sekondeleutnant, 1876 bis 1881 Adjutant des I. Bataillons;
Oktober 1881 bis Juli 1884 Preußische Kriegsakademie;
April 1887 Kommandierung in den Großen Generalstab, März 1888 Beförderung zum Hauptmann;
Verwendungen im Truppen- und Stabsdienst;
1900 / 1901 Oberstleutnant und Chef des Generalstabs des Ostasiatischen Expeditionskorps;
November 1901 Kommandierung zum Stab des I. Armee-Korps und Ernennung zum Chef des Generalstabes;
April 1902 Beförderung zum Oberst und Ernennung zum Kommandeur des Infanterie-Regiments „Prinz Louis Ferdinand von Preußen" (2. Magdeburgisches) Nr. 27;
1906 Beförderung zum Brigadekommandeur bzw. Generalmajor und Ernennung zum Oberquartiermeister im Großen Generalstab;
1907 militärischer Delegierter auf der 2. Haager Friedenskonferenz;
ab 1908 Mitglied der Studienkommission der Preußischen Kriegsakademie;
Oktober 1910 Ernennung zum Kommandeur der 20. Division;
1913 Ernennung zum Direktor der Kriegsakademie in Berlin. Im selben Jahr reichte Gündell sein Abschiedsgesuch ein und wurde unter Verleihung des Charakters als General der Infanterie am 4. September 1913 zur Disposition gestellt.
August 1914 Wiederverwendung und Ernennung zum Kommandierenden General des V. Reserve-Korps an der Westfront;
1916 Auszeichnung mit dem Pour le Mérite wegen der Kämpfe seines Verbandes in der Schlacht vor Verdun;
September 1916 Ernennung zum Oberbefehlshaber der Armeeabteilung B im Oberelsass;
Ab Oktober 1918 im Großen Hauptquartier in Spa Vorsitzender der Waffenstillstandskommission der Obersten Heeresleitung.
Nach dem Waffenstillstand von Compiègne und der Demobilisierung wurde Gündells Mobilmachungsbestimmung am 23. Dezember 1918 aufgehoben.
Bestandsbeschreibung: Persönliche Tagebücher über den Gesamtzeitraum der militärischen Dienstzeit; dienstliche Einzeldokumente; Familiengeschichtliches.
Zitierweise: BArch N 931/...
1873 Fahnenjunker im Infanterie-Regiment „Großherzog von Sachsen" (5. Thüringisches) Nr. 94;
1874 Beförderung zum Sekondeleutnant, 1876 bis 1881 Adjutant des I. Bataillons;
Oktober 1881 bis Juli 1884 Preußische Kriegsakademie;
April 1887 Kommandierung in den Großen Generalstab, März 1888 Beförderung zum Hauptmann;
Verwendungen im Truppen- und Stabsdienst;
1900 / 1901 Oberstleutnant und Chef des Generalstabs des Ostasiatischen Expeditionskorps;
November 1901 Kommandierung zum Stab des I. Armee-Korps und Ernennung zum Chef des Generalstabes;
April 1902 Beförderung zum Oberst und Ernennung zum Kommandeur des Infanterie-Regiments „Prinz Louis Ferdinand von Preußen" (2. Magdeburgisches) Nr. 27;
1906 Beförderung zum Brigadekommandeur bzw. Generalmajor und Ernennung zum Oberquartiermeister im Großen Generalstab;
1907 militärischer Delegierter auf der 2. Haager Friedenskonferenz;
ab 1908 Mitglied der Studienkommission der Preußischen Kriegsakademie;
Oktober 1910 Ernennung zum Kommandeur der 20. Division;
1913 Ernennung zum Direktor der Kriegsakademie in Berlin. Im selben Jahr reichte Gündell sein Abschiedsgesuch ein und wurde unter Verleihung des Charakters als General der Infanterie am 4. September 1913 zur Disposition gestellt.
August 1914 Wiederverwendung und Ernennung zum Kommandierenden General des V. Reserve-Korps an der Westfront;
1916 Auszeichnung mit dem Pour le Mérite wegen der Kämpfe seines Verbandes in der Schlacht vor Verdun;
September 1916 Ernennung zum Oberbefehlshaber der Armeeabteilung B im Oberelsass;
Ab Oktober 1918 im Großen Hauptquartier in Spa Vorsitzender der Waffenstillstandskommission der Obersten Heeresleitung.
Nach dem Waffenstillstand von Compiègne und der Demobilisierung wurde Gündells Mobilmachungsbestimmung am 23. Dezember 1918 aufgehoben.
Bestandsbeschreibung: Persönliche Tagebücher über den Gesamtzeitraum der militärischen Dienstzeit; dienstliche Einzeldokumente; Familiengeschichtliches.
Zitierweise: BArch N 931/...
Gündell, Erich von, 1854-1924
55 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Edition: General Erich von Gündell: aus seinen Tagebüchern: Deutsche Expedition nach China 1900-1901, 2. Haager Friedenskonferenz 1907, Weltkrieg 1914-1918, und Zwischenzeiten. Bearbeitet und herausgegeben von Walther Obkircher, Hamburg 1939.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ