Gutsherrliche und bäuerliche Verhältnisse und die Separation des Anhalt-Dessauischen Gutes Biesenbrow
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Z 67, Nr. 47 (Benutzungsort: Dessau)
Z 67, Nr. 59
Registratursignatur: N Nr. 4; Dom. Regist. Fach 10 Nr. 2
Z 67 (Benutzungsort: Dessau) Amt Biesenbrow
Amt Biesenbrow >> 04. Vermessungsunterlagen, gutsherrlich-bäuerliche Verhältnisse
1794, 1819 - 1829
Enthält u.a.: Verhandlung vom 12. April 1794 wegen des zwischen den Bauern und den Freileuten abgeschlossenen Vergleichs wegen der Hutung.- Verhandlung vom 3. Mai 1819 wegen der Bonitierung der herrschaftlichen Pfarr-, Kirchen- und Bauern-Ländereien. - Reskript der Herzoglichen Kammer vom 10. September 1819 wegen der Beschleunigung der Separation. - Verhandlung vom 15. Februar 1819 wegen der Befugnis zur Weideberechtigung der Freileute. - Verhandlung vom 15. Februar 1819 über den Antrag des Amtsverwesers Vieth, dass bei der Dienstregulierung, die Separation sämtlciher Grundstücke mit verbunden werden möge. - Vorstellung der Gemeinde Biesenbrow an die Gutsherrschaft und Beschleunigung der Separation. - Bericht des Oberamtmanns Holzmann an die Kammer in Dessau über verschiedene Separationsgegenstände vom 17. November 1819. - Verhandlung vom 1. März 1820 über den Antrag des Predigers Thiele zur Spezialseparation der Pfarr- und Kirchengrundstücke. - Verhandlung vom 1. März 1820 über die Verlegung der Karte und des Vermessungsregisters sowie die Feststellung der Teilungslinie und künftigen Plantage der Feldlage. - Reskript der Kammer Dessau vom 11. März 1820 wegen den den Bauern zu überlassenden Bruchwiesen. - Verhandlung vom 27. März 1820 wegen Ermittlung der Hutungsberechtigung. - Verhandlung vom 28. März 1820 wegen der Errichtung des Vergleichsabkommens in der Dienstregulierungs - und Separationssache. - "Würden"-Regulierungsplan. - Ackerregulierungsplan. - Wiesen- und Hütungsplan. - Schafweideregulierungsplan. - Verhandlung vom 30. Juni 1820 wegen der Abgrenzung und Überweisung der separierten Pfarr- und Kirchenländereien. - Verhandlung vom 13. Oktober 1820 wegen der Hütungsentschädigung der Freileute. - Verhandlung vom 16. Oktober 1820 wegen der Baufuhren und Reallasten. - Copia videmata (beglaubigte Kopie) des Schreibens der Kammer Dessau vom 20. Oktober 1820 über die Genehmigung des mit den Freileuten provisorisch abgschlossenen Vergleichs wegen ihrer Hutung. - Kopie der Vorstellung der Freileute vom 10. Oktober 1820 an die Gutsherrschaft wegen ihrer Weideberechtigung. - Reskript der Kammer Dessau vom 20. Oktober 1820 wegen des Antrags der Pferde haltenden Freileute um auf den Fuchsbergen zu überlassenden Landes. - Verhandlung vom 27. November 1820 über die Einigung einiger Abänderungen bei der Ackerteilung. - Verhandlung vom 27. November über die Erklärung der Freileute, dass sie sich mit der ihnen überwiesenen Hütungsentschädigung für völlig abgefunden hielten. - Grenzbeschreibung der bäuerlichen Grundstücke. - Grenzbeschreibung von der Hütung der Freileute, des Schmieds, des Krügers und Zöllners. - Verhandlung vom 28. November 1820 über die Abtretung der Hälfte von der Bullenwiese an die Freileute. - Verteilung der haftenden Lasten. - Verhandlung vom 1. Dezember 1820 wegen der Abfindung für die Aufhütung des Hintermüllers. - Bericht des Oberamtmanns Holzmann vom 10. Dezember 1820 wegen der Abfindung des Hintermüllers. - Verhandlung vom 20. Dezember 1820 über die dem Schullehrer überwiesenen 2 Morgen Land. - Verhandlung vom 20. Januar 1821 über die Einigung wegen Teilung der Bullenwiese. - Verhandlung vom 12. Juli 1822 über die Regulierung der Grenze an der Welse mit der Gutsherrschaft Schönermark.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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17.04.2025, 15:17 MESZ
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