Landeskulturamt zu Königsberg (Bestand)
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XX. HA, Rep. 2 c
Tektonik >> TERRITORIALÜBERLIEFERUNGEN, PROVINZIAL- UND LOKALBEHÖRDEN >> Preußenland / Ostpreußen >> Die preußische Provinz bis 1945 >> Landwirtschafts- und Forstverwaltung
Laufzeit: 1930 - 1942
Findmittel: Datenbank; Sammelfindbuch, 1 Bd.
Nutzungsbeschränkung: Gemäß § 11 Abs. 2 Satz 2 des Bundesarchivgesetzes sind die Archivalien für die Nutzung gesperrt, eine Schutzfristverkürzung ist auf Antrag möglich.
Behördengeschichte:
In den einzelnen preußischen Provinzen bestanden zur Regulierung der gutsherrlichen und bäuerlichen Verhältnisse und anderer landwirtschaftlicher Angelegenheiten Generalkommissionen. Für die Provinz Ostpreußen wurde durch Gesetz vom 23. März 1896 (GS S. 75) eine besondere Generalkommission in Königsberg errichtet. Durch das Gesetz über Landeskulturbehörden vom 3. Juni 1919 (GS S. 101) wurden die Generalkommissionen in Landeskulturämter umbenannt und ihre Zuständigkeiten neu geregelt. Das Gesetz vom 25. November 1920 (GS S. 619) teilte die an die Provinz Ostpreußen angrenzenden Teile der Provinz Westpreußen dem Geschäftsbezirk des Landeskulturamts für die Provinz Ostpreußen zu. Durch Verordnung vom 3. September 1932 (GS S. 283) in der Fassung der Verordnung vom 17. März 1933 (GS S. 43) wurden die Landeskulturämter mit Wirkung vom 1. April 1933 als selbständige Behörden aufgehoben und ihre Aufgaben den Oberpräsidenten übertragen; es entstand die Landeskulturabteilung innerhalb des Oberpräsidiums.
Bestandsgeschichte:
Die vorliegenden Bände des Landeskulturamtes Königsberg bzw. der Landeskulturabteilung des Oberpräsidenten zu Königsberg gelangten im Rahmen des Archivalienaustausches mit dem Bundesarchiv 1969 ins Geheime Staatsarchiv und sind der XX. HA (Historisches Staatsarchie Königsberg) zugeordnet worden. Da das Landeskulturamt zeitweise eine selbständige Behörde und seine Eingliederung in das Oberpräsidium für die Aktenführung bedeutungslos war, ist darauf verzichtet worden, die Akten an der systematisch richtigen Stelle in den Bestand des Oberpräsidiums Königsberg (XX. HA, Rep 2) einzugliedern, sondern stattdessen sind sie in Analogie zur Überlieferung der Wasserbaudirektion Königsberg (Rep. 2 b) mit ihren ähnlichen Zuordnungsproblemen (vgl. entsprechendes Vorwort) als gesonderter Bestand aufgestellt worden.
Berlin, den 1. Februar 1989, gez. Dr. Klaus Neitmann
Oktober 2014 überarbeitet durch Dr. Susanne Brockfeld
Zitierweise: GStA PK, XX. HA, Rep. 2 c
Nutzungsbeschränkung: Gemäß § 11 Abs. 2 Satz 2 des Bundesarchivgesetzes sind die Archivalien für die Nutzung gesperrt, eine Schutzfristverkürzung ist auf Antrag möglich.
Behördengeschichte:
In den einzelnen preußischen Provinzen bestanden zur Regulierung der gutsherrlichen und bäuerlichen Verhältnisse und anderer landwirtschaftlicher Angelegenheiten Generalkommissionen. Für die Provinz Ostpreußen wurde durch Gesetz vom 23. März 1896 (GS S. 75) eine besondere Generalkommission in Königsberg errichtet. Durch das Gesetz über Landeskulturbehörden vom 3. Juni 1919 (GS S. 101) wurden die Generalkommissionen in Landeskulturämter umbenannt und ihre Zuständigkeiten neu geregelt. Das Gesetz vom 25. November 1920 (GS S. 619) teilte die an die Provinz Ostpreußen angrenzenden Teile der Provinz Westpreußen dem Geschäftsbezirk des Landeskulturamts für die Provinz Ostpreußen zu. Durch Verordnung vom 3. September 1932 (GS S. 283) in der Fassung der Verordnung vom 17. März 1933 (GS S. 43) wurden die Landeskulturämter mit Wirkung vom 1. April 1933 als selbständige Behörden aufgehoben und ihre Aufgaben den Oberpräsidenten übertragen; es entstand die Landeskulturabteilung innerhalb des Oberpräsidiums.
Bestandsgeschichte:
Die vorliegenden Bände des Landeskulturamtes Königsberg bzw. der Landeskulturabteilung des Oberpräsidenten zu Königsberg gelangten im Rahmen des Archivalienaustausches mit dem Bundesarchiv 1969 ins Geheime Staatsarchiv und sind der XX. HA (Historisches Staatsarchie Königsberg) zugeordnet worden. Da das Landeskulturamt zeitweise eine selbständige Behörde und seine Eingliederung in das Oberpräsidium für die Aktenführung bedeutungslos war, ist darauf verzichtet worden, die Akten an der systematisch richtigen Stelle in den Bestand des Oberpräsidiums Königsberg (XX. HA, Rep 2) einzugliedern, sondern stattdessen sind sie in Analogie zur Überlieferung der Wasserbaudirektion Königsberg (Rep. 2 b) mit ihren ähnlichen Zuordnungsproblemen (vgl. entsprechendes Vorwort) als gesonderter Bestand aufgestellt worden.
Berlin, den 1. Februar 1989, gez. Dr. Klaus Neitmann
Oktober 2014 überarbeitet durch Dr. Susanne Brockfeld
Zitierweise: GStA PK, XX. HA, Rep. 2 c
Umfang: 0,2 lfm (5 VE); Angaben zum Umfang: 0,2 lfm (5 VE)
Bestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.08.2025, 12:19 PM CEST
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