Kleine Hengin von Wolfskehlen ("Wolffskelen") gen. Fugel und seine Ehefrau Ketter, wohnhaft zu Nierstein ("Nersteyn"), bestehen zu Erbe von Äbtissin und Konvent von St. Klara zu Mainz 2 Morgen Weingarten "hinder Sale" gelegen (Angrenzer: Margrede Beßungern), gegen 30 Schilling Heller Mainzer Währung, fällig auf Martini "by sonnen schine, als dann fryhe Martins zinse recht und gewonheit ist." Vorzins: 1 fl. dem Kaplan zu "Swaßberg". Zinsversäumnisklausel. S. des Dorfgerichts zu Nierstein. "Datum secunda feria post dominicam Judica a.d. M°CCCC°vicesimonono."
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Kleine Hengin von Wolfskehlen ("Wolffskelen") gen. Fugel und seine Ehefrau Ketter, wohnhaft zu Nierstein ("Nersteyn"), bestehen zu Erbe von Äbtissin und Konvent von St. Klara zu Mainz 2 Morgen Weingarten "hinder Sale" gelegen (Angrenzer: Margrede Beßungern), gegen 30 Schilling Heller Mainzer Währung, fällig auf Martini "by sonnen schine, als dann fryhe Martins zinse recht und gewonheit ist." Vorzins: 1 fl. dem Kaplan zu "Swaßberg". Zinsversäumnisklausel. S. des Dorfgerichts zu Nierstein. "Datum secunda feria post dominicam Judica a.d. M°CCCC°vicesimonono."
U / 1429 März 14
IV 304
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
14.03.1429
Reichklara Mainz
Ausfertigung. Perg., im Text etwas löcherig. S. fehlt.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ