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Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe K
Zum Bestand
Der vorliegende Bestand 1742, Hans Werner Kettenbach umfasst 31 Archivkartons und wurde in zwei Abgaben (Inventarnummern 2003/79 und 2004/22) in den Jahren 2003 und 2004 vom Historischen Archiv der Stadt Köln übernommen. Er umfasst einerseits viele Beiträge und Kommentare, die Hans Werner Kettenbach in seiner Eigenschaft als Chefredakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger verfasste, andererseits auch zahlreiche Konzepte und Manuskripte, die vor allem Kettenbachs Arbeit als Autor von Romanen, Drehbüchern und Hörspielen widerspiegeln. Ergänzt wird der Bestand von einem Archivkarton mit mehreren Dutzend Fotos aus dem Privatbestand des Nachlassgebers. Zahlreiche Presseberichte und Veröffentlichungen über die Person Hans Werner Kettenbach und seine Werke vervollständigen den Bestand. Die Benutzung der unveröffentlichten Dokumente ist an die Genehmigung durch Hans Werner Kettenbach, In der Kreuzau 4, 51105 Köln gebunden. Auf die Beachtung der Urheberrechte des Autors sei an dieser Stelle hingewiesen.
Persönliche Daten Hans Werner Kettenbach
*20.04.1928 in Bendorf/Rhein, verheiratet ,zwei Töchter, lebt in Köln
Mitglied des P.E.N. (internationale Schriftstellervereinigung)
1947 - 1953 Studium der Zeitungs- und Theaterwissenschaft, Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten München, Hamburg, Köln und Bonn
1953 - 1956 Anzeigenvertreter
1954 - 1956 Stenograf und Hilfsredakteur bei der Fußballzeitschrift Kicker
1954 - 1956 Lektor für Hör- und Fernsehspiele beim Westdeutschen Rundfunk
1956 - 1958 Volontär und Nachrichtenredakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger
1958 - 1964 Lektor für Hör- und Fernsehspiele beim Westdeutschen Rundfunk
1958 - 1964 Studium der Osteuropäischen Geschichte, Mittleren und Neueren Geschichte und der Philosophie an der Universität Köln
1965 Promotion Lenins Theorie des Imperialismus
ab 1964 Redakteur des Kölner Stadt-Anzeigers
1966 - 1968 Chefreporter
1968 - 1977 Korrespondent und Leiter des Bonner Büros
1974 - 1975 Vorsitzender der Bundes-Pressekonferenz
1977 - 1978 Korrespondent in New York
1978 Ressortleiter Politik der Zentralredaktion Köln
1988 - 1992 Stellvertretender Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers
Werke
Seit 1956 Nachrichten, Reportagen und Kommentare im Kölner Stadt-Anzeiger sowie bis1968 u.a.: in De Nieuwe Gazet (Antwerpen), Rundschau (Bogotá, Kolumbien), Frankfurter Rundschau, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Tages-Anzeiger (Zürich), Weser-Kurier, Augsburger Allgemeine. Seit 1968 Kommentare und Features für Rundfunksender (u.a. Westdeutscher Rundfunk, Radio Bremen, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, Norddeutscher Rundfunk). 1995/1996 Reportagen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Bildnis des Herrn Pallenber, in: Johann Jakob Hässlin (Hg), Kunstliebendes Köln, Prestel-Verlag, München 1957.
Wo der Hund begraben liegt, Hörspiel, Südwestfunk 1961.
Die Düsendschunke, Hörspiel, Südwestfunk 1961, Radio Rürich 1962, Radio Hilversum (De Straaljonk) 1963.
Lenins Theorie des Imperialismus, Teil I: Grundlagen und Voraussetzungen, Dissertation, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1965.
Der lange Marsch der Bundesrepublik, Aufgaben undChancen der inneren Reformen!, Econ Verlag, Düsseldorf/Wien 1971.
Grand mit Vieren Kriminalroman, Bastei-Verlag Lübbe, Bergisch-Gladbach 1977 .
Der Pascha Roman, Paul Zsolnay Verlag, Wien/ Hamburg 1979.
Hinter dem Horizont Roman, Paul Zsolnay Verlag, Wien/ Hamburg 1981.
Glatteis Kriminalroman, Bastei-Verlag Gustav Lübbe, Bergisch-Gladbach 1982.
Minnie oder Ein Fall von Geringfügigkeit Roman, Diogenes Verlag, Zürich 1984,1999. Hörspiel-Bearbeitung von Valerie Stiegele, Norddeutscher Rundfunk 08./15.02.1986, Bayerischer Rundfunk Mai 1986, Südwestfunk Juli 1986, Sender Freies Berlin August 1986, Süddeutscher Rundfunk April 1989, Westdeutscher Rundfunk April 1990, Norddeutscher Rundfunk 1993.
Sterbetage Roman, Diogenes Verlag, Zürich 1986.
Privatsache Hörspiel, Westdeutscher Rundfunk 05.04.1986, Süddeutscher Rundfunk Juli 1986, Deutschlandfunk September 1986, Bayerischer Rundfunk Februar 1988, Westdeutscher Rundfunk März 1989, Südwestfunk Februar 1992, Westdeutscher Rundfunk März 1998.
Schmatz oder Die Sackgasse Roman, Diogenes Verlag, Zürich 1987.
Torschluß Hörspielk, Westdeutscher Rundfunk 03.10.1987, Deutschlandfunk Juni 1988, Südwestfunk September 1989, Süddeutscher Rundfunk März 1992, Bayerischer Rundfunk Juli 1992, Westdeutscher Rundfunk November 1993, Deutschland-Radio Berlin September 1995, Westdeutscher Rundfunk November 1999, Deutschland-Radio 2000.
Panama City in: Jochen Arlt/J.W. Martin (Hg.): Eine Hand wäscht die andere Rhein-Eifel-Mosel-Verlag, Pulheim 1987.
Testamentvollstreckung in: Klugmann/ Mathews (Hg.) Schwarze Beute 2. Rowohlt Verlag, Reinbek 1987.
Ganster mit Bürgersinn in: Merian Jg. 41 H. 7, 1988.
Frau Wallots Vermieter in Hans-Martin Jossa (Hg.) Liebe, Lust und Leichen I Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1988.
Damenopfer Drehbuch im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks dür die ARD-Fernseh-Serie Peter Strohm, gesendet 13.02.1989.
Usjedresse in: Jochen Artl (Hg.) Stadt im Bauch Rhein-Eifel-Mosel-Verlag Pulheim.
Es hatte Paris sein sollen in: Kölner Bücherjournal 1, Köln 1989.
Karriereknick Drehbuch im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks für die ARD-Fernseh-Serie Peter Strohm, 1989.
Ein Fall für Onkel Drehbuch für einen Fernsehfilm, Hauptrolle: Willy Millowitsch, Regie: Ulrich Stark, gesendet 07.01.1990.
Dienstvergehen Drehbuch für einen Fernsehfilm, Hauptrolle: Willy Millowitsch, Regie: Gabriele Zerhau, gesendet 09.01.1991.
Ein unbekannter Zeuge Drehbuch für einen Fernsehfilm, Hauptrolle: Willy Millowitsch, Regie: Kaspar Heidelbach, gesendet 08.01.1992.
Der Feigenblattpflücker Roman, Diogenes Verlag, Zürich 1992.
Tod am Meer Drehbuch für einen Fernsehfilm, Hauptrolle: Willy Millowitsch, Regie: Kaspar Heidelbach , gesendet 27.01.1993.
Von Hasen und Hühnern in Jochen Artl (Hr.) Ganz unten fließt der Rhein Horlemann-Verlag, Unkel/Bad Honnef 1993.
Der Richter Drehbuch für einen Fernsehfilm, Dezember 1993. Gesendet als Der Richter und das Mädchen Buch: Christian Ohlig (Pseudonym).
Die Wahlfrau Drehbuch für einen Fernsehfilm der Reihe Brandheiß gesendet im 3. Programm des Westdeutschen Rundfunks 07.05.1994.
Davids Rache Roman, Diogenes Verlag, Zürich 1994.
Mögest du ruhen Drehbuch für einen Fernsehfilm, Hauptrolle: Eberhard Feik, Oktober 1994.
Klefischs schwerster Fall Drehbuch für einen Fernsehfilm, Hauptrolle: Willy Millowitsch, Regie: Wolf Dietrich, gesendet 18.01.1995.
Der Wachhund Drehbuch für ein Fernseh-Special der Reihe Sommergeschichten mit Mariele Millowitsch, gesendet am 17.08.1995.
Vorbei ist vorbei Drehbuch für einen Fernsehfilm, Hauptrollen: Willy Millowitsch und Mario Adorf, Regie: Wolf Dietrich, gesendet am 07.01.1996.
Fit muss man sein Drehbuch für einen Fernseh-Special der Reihe Sommergeschichten mit Hildegard Krekel, gesendet März 1996.
In informierten Kreisen Drehbuch für einen Fernsehfilm, Hauptrolle: Willy Millowitsch, Dezember 1995.
Das andere Leben Drehbuch für einen Fernsehfilm der Reihe Tatort, Hauptrollen: Manfred Krug und Charles Brauer, Regie: Jürgen Roland, gesendet unter dem Titel Ausgespiel 23.02.1997.
Davids RacheDrehbuch für einen Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Roman, Hauptrollen: Matthias Habich, Christine Reinhart, Regie: Hartmut Griesmayr, gesendet 26.05.1997.
Die Schatzgräber Roman Diogenes Verlag, Zürich 1998.
Gefährlicher Verdacht Drehbuch für die ARD-Serie Großstadtrevier, 1999.
Der schwarze Sheriff Drehbuch für die ARD-Serie Großstadtrevier, 1999.
Ein Fall für Onkel Drehbuch für die Krimireihe des Kommissar Klefisch mit Willy Millowitsch, Emons Verlag Köln1999.
In informierten Kreisen Drehbuch für die Krimireihe des Kommissar Klefisch mit Willy Millowitsch, Emons Verlag Köln1999.
Selig entschlafen in: Lebenskunst, 5/2000.
Reise nach Dakota Hörspiel, Westdeutscher Rundfunk 2001, Bayerischer Rundfunk 2002.
Ein Stück vom Garten Eden in: Tintenfraß, Zürich 2001.
Die Hosen der Frau von Bredow in: Claudia Pütz: Meine liebste phantastische Reise PIPS-DADA-Box, Bonn 2001, in: Salz, Salzburg 2001.
Alt St. Heribert und andere Denkwürdigkeiten in: Romanik in Köln - Eine Anthologie über Kirchen Greven Verlag, Köln 2001.
Zimmer am Bahnhof Hörspiel, Westdeutscher Rundfunk 2002.
Die Konkurrentin, Roman, Diogenes Verlag, Zürich 2002.
Die Krähen schrein in: Claudua Pütz: Heimat - Schauplätze einer Sehnsucht PIPS-DADA-Box, Bonn 2003.
Kavaliersdelikt in: Tintenfraß, Zürich 2003.
Tante Joice und die Lust am Leben in: Michael Serrer (Hg.) Spätlese Grupello Verlag, Düsseldorf 2003.
Kleinstadtaffäre Roman, Diogenes Verlag, Zürich 2004.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.