Georg Höldt von Wiblingen [Stadt Ulm] bekennt, dass ihm der Hauskomtur der Deutschordenskommende in Ulm [abgegangen, Bereich Bahnhofstraße 11-13, Bahnhofstraße 5, Parz. 281/1 und 281/3] Johann Joachim von Eyb [Stadt Ansbach] 9 Jauchert Au der Kommende bei Ulm an der Iller und 2 Jauchert Wald ebendort zu Erbrecht verliehen hat. An dieser Au und dem Wald steht Georg Ruß von Fischerhausen [abgegangen nw von Wiblingen Stadt Ulm] auch ein Viertel zu. Georg Höldt zinst der Kommende von jeder Jauchert 16 Schilling Heller, das macht jährlich insgesamt 3,5 Gulden und 10 Schilling Heller.
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Georg Höldt von Wiblingen [Stadt Ulm] bekennt, dass ihm der Hauskomtur der Deutschordenskommende in Ulm [abgegangen, Bereich Bahnhofstraße 11-13, Bahnhofstraße 5, Parz. 281/1 und 281/3] Johann Joachim von Eyb [Stadt Ansbach] 9 Jauchert Au der Kommende bei Ulm an der Iller und 2 Jauchert Wald ebendort zu Erbrecht verliehen hat. An dieser Au und dem Wald steht Georg Ruß von Fischerhausen [abgegangen nw von Wiblingen Stadt Ulm] auch ein Viertel zu. Georg Höldt zinst der Kommende von jeder Jauchert 16 Schilling Heller, das macht jährlich insgesamt 3,5 Gulden und 10 Schilling Heller.
A Urk., 4517
2396
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1629 Januar 14.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Georg Höldt von Wiblingen
Siegler: Ludwig Paußer, Rat und Pfleger des Zisterzienserklosters Salem [Bodenseekreis] in Ulm, auf Bitte des Beliehenen
Kanzleivermerke: 2 (17. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An Pergamentstreifen anhängendes Siegel aus rotem Wachs in Holzkapsel; beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Datum: Der geben ist den vierzehenden monatstag januarii, 1629.
Aussteller: Georg Höldt von Wiblingen
Siegler: Ludwig Paußer, Rat und Pfleger des Zisterzienserklosters Salem [Bodenseekreis] in Ulm, auf Bitte des Beliehenen
Kanzleivermerke: 2 (17. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An Pergamentstreifen anhängendes Siegel aus rotem Wachs in Holzkapsel; beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Datum: Der geben ist den vierzehenden monatstag januarii, 1629.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International