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Es wird bekundet, dass Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda,
und Philipp von Spiegel, Konventuale von Fulda und Propst von Petersberg,
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1701-1710
1708 September 18
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Fulda denn achtzehenten Septembris des ein taußent siebenhundert undt achten iahrs
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Es wird bekundet, dass Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda, und Philipp von Spiegel, Konventuale von Fulda und Propst von Petersberg, den folgenden Tausch getätigt haben. Propst Philipp übergibt dem Abt dauerhaft näher aufgeführte Einkünfte und Lehnsrechte in Dipperz, Wissels (Wießles) und Niederrode (Niederroda). Abt Adalbert übergibt wiederum dem Propst dauerhaft näher aufgeführte Einkünfte und Lehnsrechte in Almendorf (Alberndorff). Abt Adalbert und Propst Philipp versichern, den Tausch dauerhaft zu beachten und dagegen keinerlei Rechtsmittel einzulegen. Die Urkunde ist doppelt ausgefertigt worden; jeder Vertragspartner hat ein Exemplar erhalten. Siegelankündigung. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rentkammer von Fulda, Propstei Petersberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Vgl. Nr. 2096.
Vgl. Nr. 2096.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.