Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel BR 1133 (Bestand)
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BR 1133 254.08.01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.14. Bundes-/Reichsbehörden >> 2.14.6. Wasserstraßenverwaltung >> 2.14.6.5. Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel
1819-2000
Allgemeines, Verwaltung 1885-1932; Regulierungen (Rheinstrom, Altrhein) 1820- 1942); Kanalbau 1900-1938); Bergbau 1881-1951; Wasserwirtschaft 1886-1944; Industrieanlagen am Rhein 1911-1923; Brücken 1868-1944; Häfen 1876-1963; Deiche 1852-1956; Wesel-Datteln-(Lippe-Seiten-)Kanal 1910-1929; Spoykanal 1840, 1841, 1894-1949; Fähren 1829-1944; Schiffsverkehr 1899-1938; Verpachtungen, Holzlieferung 1826-1829, 1919-1935; Pegel, Hochwasser, Eisgang 1817-1953; Kataster 1883-1945.
Bestandsbeschreibung: Behördengeschichte
Die Rheinstrom Bauverwaltung übernahm mit ihrer Gründung 1851 die Aufgaben der Stromverwaltung, für die bis dahin die jeweiligen Regierungen der Preußischen Rheinprovinz zuständig gewesen waren. Diese Zentralisierung wurde durch die technische Entwicklung und die daraus resultierenden Probleme nötig. Die Wasserbauinspektion bei den Regierungen mit Sitz in Koblenz, Köln, Düsseldorf, Xanten und Rees wurden nun der Rheinstrombauverwaltung unterstellt. 1852 wurden Xanten mit Düsseldorf verbunden und 1872 Rees nach Wesel verlegt. Die Wasserbauinspektion wurde 1910 in Wasserbauämter umbenannt. Mit der Neubezeichnung der Rheinstrombauverwaltung 1939 in ”Wasserstraßendirektion Koblenz“ wurden zugleich die Wasserbauämter in Wasserstraßenämter umbenannt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden 1946 die Rheinprovinz und damit auch die Rheinstrombauverwaltung aufgelöst.1 2
Bestandsgeschichte
Der vorliegende Bestand wurde unter der Acc.-Nummer II 8/85 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel unter den Acc.-Nummern II 86/83 und II 7/85 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg übernommen, wobei die beiden Abgaben des Jahres 1985 den Weg über die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West-Münster und das Staatsarchiv Münster genommen haben.
Es handelt sich um Akten zur Wasserstraßenverwaltung im Bereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wesel zwischen 1819 und 1963. Aktenbildende Stellen waren im wesentlichen die Rheinstrombauverwaltung und das Wasserbauamt Wesel.
Außerdem befinden sich noch einige ältere Akten der Regierung Düsseldorf, des Wasserbauamtes Düsseldorf und der Provenzial-Steuerverwaltung Köln in diesem Bestand.
Erschließung und Bewertung
Wegen der unterschiedlichen Provenienz der Akten ist bei der inhaltlichen Zusammenstellung (Klassifikation) kein Registraturplan berücksichtigt worden. Kassiert wurden Doppelstücke sowie einige wenige gleichförmige Akten, Verwaltungsinterna und Pegellisten seit 1901, die in gedruckter Form vorliegen.³
Der Bestand wurde im Frühjahr 1986 von den Staatsarchivinspektorinnen L.van der Linde, K. Panek, B. Schulte zu Sodingen und R. Volks verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Lind.
1.
·Max Bär, Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Band XXXV, Bonn 1919, S. 292 ff.
·Martin Eckoldt, Aus der Geschichte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung am Mittel- und Niederrhein, in: Beiträge zur Rheinkunde, Heft 30 (1978), S. 3-10, Hrsg.: Rhein-Museum e.V.
2.
·Fortsetzung der Behördengeschichte:
1949: Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel, 1978 aufgelöst; anschließend Außenstelle Wesel des Wasser- und Schifffahrtsamtes Duisburg-Rhein
3.
·Jahrbücher für die Gewässerkunde Norddeutschlands, hrsg. v.d. Preußischen Landesanstalt für Gewässerkunde und Hauptnivellements 1901-1936; Abflußjahre 1937-1940 im Jahrbuch f.d. Gewässerkunde des Deutschen Reiches; 1940-1943 und 1948, ab 1941: Deutsches gewässerkundliches Jahrbuch
Bestandsbeschreibung: Behördengeschichte
Die Rheinstrom Bauverwaltung übernahm mit ihrer Gründung 1851 die Aufgaben der Stromverwaltung, für die bis dahin die jeweiligen Regierungen der Preußischen Rheinprovinz zuständig gewesen waren. Diese Zentralisierung wurde durch die technische Entwicklung und die daraus resultierenden Probleme nötig. Die Wasserbauinspektion bei den Regierungen mit Sitz in Koblenz, Köln, Düsseldorf, Xanten und Rees wurden nun der Rheinstrombauverwaltung unterstellt. 1852 wurden Xanten mit Düsseldorf verbunden und 1872 Rees nach Wesel verlegt. Die Wasserbauinspektion wurde 1910 in Wasserbauämter umbenannt. Mit der Neubezeichnung der Rheinstrombauverwaltung 1939 in ”Wasserstraßendirektion Koblenz“ wurden zugleich die Wasserbauämter in Wasserstraßenämter umbenannt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden 1946 die Rheinprovinz und damit auch die Rheinstrombauverwaltung aufgelöst.1 2
Bestandsgeschichte
Der vorliegende Bestand wurde unter der Acc.-Nummer II 8/85 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel unter den Acc.-Nummern II 86/83 und II 7/85 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg übernommen, wobei die beiden Abgaben des Jahres 1985 den Weg über die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West-Münster und das Staatsarchiv Münster genommen haben.
Es handelt sich um Akten zur Wasserstraßenverwaltung im Bereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wesel zwischen 1819 und 1963. Aktenbildende Stellen waren im wesentlichen die Rheinstrombauverwaltung und das Wasserbauamt Wesel.
Außerdem befinden sich noch einige ältere Akten der Regierung Düsseldorf, des Wasserbauamtes Düsseldorf und der Provenzial-Steuerverwaltung Köln in diesem Bestand.
Erschließung und Bewertung
Wegen der unterschiedlichen Provenienz der Akten ist bei der inhaltlichen Zusammenstellung (Klassifikation) kein Registraturplan berücksichtigt worden. Kassiert wurden Doppelstücke sowie einige wenige gleichförmige Akten, Verwaltungsinterna und Pegellisten seit 1901, die in gedruckter Form vorliegen.³
Der Bestand wurde im Frühjahr 1986 von den Staatsarchivinspektorinnen L.van der Linde, K. Panek, B. Schulte zu Sodingen und R. Volks verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Lind.
1.
·Max Bär, Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Band XXXV, Bonn 1919, S. 292 ff.
·Martin Eckoldt, Aus der Geschichte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung am Mittel- und Niederrhein, in: Beiträge zur Rheinkunde, Heft 30 (1978), S. 3-10, Hrsg.: Rhein-Museum e.V.
2.
·Fortsetzung der Behördengeschichte:
1949: Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel, 1978 aufgelöst; anschließend Außenstelle Wesel des Wasser- und Schifffahrtsamtes Duisburg-Rhein
3.
·Jahrbücher für die Gewässerkunde Norddeutschlands, hrsg. v.d. Preußischen Landesanstalt für Gewässerkunde und Hauptnivellements 1901-1936; Abflußjahre 1937-1940 im Jahrbuch f.d. Gewässerkunde des Deutschen Reiches; 1940-1943 und 1948, ab 1941: Deutsches gewässerkundliches Jahrbuch
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
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- 2.14.6. Wasserstraßenverwaltung (Tektonik)
- 2.14.6.5. Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel (Tektonik)
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