Dieselben bestätigen Christoph Hildesheimb, Bürger zu Braunschw., als Vormund seiner Ehefrau Christina Pipers, der ihr verstorbener Stiefvater Conrad Hildebrand, Bürgermeister der Altstadt 18 Morgen auf dem Ölper und Watenbüttler Felde (Lage derselben genau angegeben) sowie Haus und Hof in Ölper vermacht hat, den Besitz dieser Güter, nachdem der alte Erbenzinsbrief, der am 4. März 1591 Rudolf Hildebrand für 1000 Gl. gegeben war (Aussteller: Dekan Dr. jur. Johann Newaldt, Senior Johann Brandenstein) von den Hildebrandschen Erben ausgeantwortet war. Als Erbenzins werden dem Propste 1 1/2 Schill. 3 Pfennig, dem Rector der Kapelle Mariae Magdalenä 9 Pfennig und dem Stifte 3 Schill. 9 Pfennig 3 Quadranten und als Vogtgeld lezterem 1 Schilling 4 1/2 Pfennig gegeben, den Erben Hans Paul 1 1/2 Schill. 4 1/2 Pfennig Vogtgeld. Gegeben nach Christi geburt 1641 den 4. Novembris. Unterschrift des Dekans; Siegel an Prgt. fehlt.

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Niedersächsisches Landesarchiv
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