Pfalzgraf Ludwig III. erlaubt dem Kloster Otterberg den Verkauf ihrer Güter aus den Dörfern und Marken Ober- und Niederheimbach, Biebesheim (Bybelsheym) und Schierstein, ausgenommen den Zehnten zu Nierstein, an den Dompropst Graf [Heinrich] von Nassau und an den Domdekan Peter Echter und deren Nachfolger im Amt. Die Zollbefreiung vor den Zöllen Oppenheim, Bacharach und Kaub für das auf den oben genannten Gütern Gewachsene, die bislang das Kloster besaß, wird den Dompröpsten und -dekanen ebenfalls gewährt.
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Pfalzgraf Ludwig III. erlaubt dem Kloster Otterberg den Verkauf ihrer Güter aus den Dörfern und Marken Ober- und Niederheimbach, Biebesheim (Bybelsheym) und Schierstein, ausgenommen den Zehnten zu Nierstein, an den Dompropst Graf [Heinrich] von Nassau und an den Domdekan Peter Echter und deren Nachfolger im Amt. Die Zollbefreiung vor den Zöllen Oppenheim, Bacharach und Kaub für das auf den oben genannten Gütern Gewachsene, die bislang das Kloster besaß, wird den Dompröpsten und -dekanen ebenfalls gewährt.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {67 Nr. 1662, 438 Verweisung 1}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum I (Kurfürst Philipp von der Pfalz) >> Urkunden
1433 Oktober 27 (in vigilia beatorum Symonis et Jude apostolorum)
fol. 392r
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Pfalzgraf Ludwig III.
Überlieferungsart: Insert
Siegler: Pfalzgraf Ludwig III.
Überlieferungsart: Insert
Inseriert in einer Urkunde Kurfürst Philipps von der Pfalz vom 10. Juni 1484, vgl. GLAK 67 Nr. 1662, fol. 392r-392v (Nr. 438).
Echter, Peter; Domdekan zu Mainz, erw. 1433
Nassau-Beilstein, Heinrich III. von; Dompropst zu Mainz, -1477
Bacharach MZ
Biebesheim am Rhein GG
Kaub EMS
Niederheimbach MZ
Nierstein MZ
Oberheimbach MZ
Oppenheim MZ
Schierstein : Wiesbaden WI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:05 MESZ
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