Tod des Lic. iur. [A.] Spoenla aus Erfurt, Advokat, Prokurator und löwenstein-wertheimischer Agent am Reichskammergericht in Wetzlar, und Ernennung des Lic. iur. Ambrosius Joseph Stephani zu dessen Nachfolger
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Nr. 23a
12/10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Dienersachen
Dienersachen >> Buchstabe S
1743, 1749
Enthält auch: Bewerbungen der Reichskammergerichtsagenten Dr. G. M. Hofmann, Comes Palatinus (mit Erwähnung des vor zwölf Jahren verstorbenen Dr. [Johann Rudolph von] Sachs, Vorgänger Spoenlas), J. C. M. F. von Heeser, Lic. iur. Johann Franz Wolff, Lic. iur. Ambros Joseph Stephani und Dr. J. W. Ludolf, 1743; Interzession des Landgrafen Christian von Hessen-Rheinfels für Stephani, 1743; Übersendung der 1743 Feb. 22 publizierten Urteile des Reichskammergerichts und einer Deserviten- und Bestallungsforderung der Witwe M. D. Spoenla geb. Kirchner (nur Begleitschreiben), 1743
Darin: Widerruf der durch einen inzwischen entlassenen Rat ausgesprochenen Ernennung des Advokaten Lang zum löwenstein-wertheimischen Agenten am Reichskammergericht, da weder dem bisherigen Agenten Dr. [Johann Paul] Besserer gekündigt worden sei noch ein Anlass dazu bestehe, 1749
Darin: Widerruf der durch einen inzwischen entlassenen Rat ausgesprochenen Ernennung des Advokaten Lang zum löwenstein-wertheimischen Agenten am Reichskammergericht, da weder dem bisherigen Agenten Dr. [Johann Paul] Besserer gekündigt worden sei noch ein Anlass dazu bestehe, 1749
Regierung
1 Fasz. Qu. 1-12, 1 Beil.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ