Heynmann 'Bruscher' und seine Frau Metze verleihen Gumpel Fischer zu Erbrecht den Weingarten zu Ahausen an dem Rankenberge gegen 8 Schilling Pfennig ewiger Gülte, fällig am 11. November. Der vorgenannte Gumpel, dessen Frau Else und deren Erben setzen zum Unterpfand für die Gülte all ihr Gut daselbst am Ufer ('an dem stade'). Sie können binnen den nächsten vier Jahren 4 Schilling Gülte mit 4 Mark oder je 1 Schilling Gülte mit 1 Mark ablösen. - Junker Lutter von Cleeberg, Vogt zu Weilburg, Heynmann 'Brischer', Bürgermeister, Heinrich Knybe und Ruker von 'Sygelbach', Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
Vollständigen Titel anzeigen
Heynmann 'Bruscher' und seine Frau Metze verleihen Gumpel Fischer zu Erbrecht den Weingarten zu Ahausen an dem Rankenberge gegen 8 Schilling Pfennig ewiger Gülte, fällig am 11. November. Der vorgenannte Gumpel, dessen Frau Else und deren Erben setzen zum Unterpfand für die Gülte all ihr Gut daselbst am Ufer ('an dem stade'). Sie können binnen den nächsten vier Jahren 4 Schilling Gülte mit 4 Mark oder je 1 Schilling Gülte mit 1 Mark ablösen. - Junker Lutter von Cleeberg, Vogt zu Weilburg, Heynmann 'Brischer', Bürgermeister, Heinrich Knybe und Ruker von 'Sygelbach', Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
88, U 72
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1351-1375
1373 September 29
Ausfertigung, Pergament. Das Siegel ab. - Rückvermerk (um 1400): 'Ex parte Heynemanni Brusers' (Zusatz 15. Jh.:) 'cedunt 8 s. de vinea an dem Ranckenberge', (Zusatz 15. Jh.:) 'Ahusen'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1373, ipso die Michaelis archangeli
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1207
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ