Das Aids-Problem im Land
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 D941035/104
C941035/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994 >> August 1994
Samstag, 6. August 1994
Aids wird auch in Baden-Württemberg immer mehr zum Problem. Die Zahl der HIV-Infizierten steigt kontinuierlich. Im Land sind zur Zeit 349 Menschen an Aids erkrankt, über 7.000 HIV-Positive sind registriert. Das Sozialministerium hat vor einem Jahr die Kampagne "Liebe besiegt Aids" gestartet. SOLINGER: Sie hofft, durch die Kampagne doch einige Betroffene zu erreichen. KEMPF: Die Aids-Hilfe Stuttgart kritisiert diesen Werbefeldzug des Sozialministeriums. Die Aids-Hilfe würde mit dem Geld Streetworker finanzieren. SOLINGER: Sie ist zufrieden über die Aktion, da eine gewisse Angebotsstruktur im Bereich betreutes Wohnen, im Hospizbereich und im ambulanten Bereich geschaffen wurde. KEMPF: Die Pflegesituation von Menschen, die an Aids erkrankt sind, ist im Land miserabel. WARMBRONN: Das Sozialministerium hat kein schlechtes Gewissen bei den Fördergeldern für Aids-Kranke. Einen Sonderstatus sollen diese kranken Menschen im sozialen Bereich nicht bekommen.
SDR 1
0:08:15; 0'08
Audio-Visuelle Medien
Bodensee
Friedrichshafen FN
Langenargen FN
Forschung
Ökologie
See
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Tondokumente des SDR, SWF und SWR (Tektonik)
- Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994 (Bestand)
- August 1994 (Gliederung)