Klage des Bernard Schulte Westerhoff junior aus Altenberge ./. seine Halbbrüder a. Schneider Kaspar Westerhoff, b. Barbierer Henrich Westerhoff. Kläger besaß früher den Schultenhof Westerhoff in Altenberge; er ist des Gutes entsetzt. Sein Gutsherr war der + Gerhard v. Lieskirchen, Hauptmann der Stadt Münster, verheiratet mit Agnes v. Westerholt. Kläger hat sich von seinem Schwager, dem Barbierer Bernhard Westeken, verheiratet mit Agnes Westerhoff, wohnhaft gegenüber Kloster Überwasser, 50 Taler geliehen und diese dem Beklagten weiter geliehen. Die Beklagten haben das Geld dazu verwandt, um sich freizukaufen. Kläger verlangt Rückzahlung. Westeken übernimmt später den Prozess für ihn.
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Klage des Bernard Schulte Westerhoff junior aus Altenberge ./. seine Halbbrüder a. Schneider Kaspar Westerhoff, b. Barbierer Henrich Westerhoff. Kläger besaß früher den Schultenhof Westerhoff in Altenberge; er ist des Gutes entsetzt. Sein Gutsherr war der + Gerhard v. Lieskirchen, Hauptmann der Stadt Münster, verheiratet mit Agnes v. Westerholt. Kläger hat sich von seinem Schwager, dem Barbierer Bernhard Westeken, verheiratet mit Agnes Westerhoff, wohnhaft gegenüber Kloster Überwasser, 50 Taler geliehen und diese dem Beklagten weiter geliehen. Die Beklagten haben das Geld dazu verwandt, um sich freizukaufen. Kläger verlangt Rückzahlung. Westeken übernimmt später den Prozess für ihn.
B-C Civ, 2257
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1614) 1632 - 1638
Darin: Anlage (Auszug aus notariellem Protokoll): 22.11. 1614. Berndt Schulte Westerhoff und Frau Maria übertragen ihr Vermögen ihrem Sohn Bernard, der seinen Geschwistern Maria, Herman, Kaspar und Henrich Abfindungen geben muss. Zeugen: Wilhelm Schenckinck, Pastor zu Altenberge, Johan Westerhoff, Johan Roterman und Theodor Rodorpf. Notar: Johan Ampsinck.
Enthält: Erwähnt werden: Alheit Besseling, Frau des Klägers; Gertrud Wittover, Frau des Beklagten Henrich W.; + Klara Kerkeringk, Frau des Beklagten Kaspar W.; Wilhelm Schenkinck, Pastor zu Altenberge; Johan Kerkhoff im Dorf Altenberge; Notar Johan Ampsinck; Ernst Rottendorff; Evert ufm Mehr in Nordwalde; Schneider Johan Krechtinck; Kramer Gerdt Ridder; Frau Bernard v. Drolshagen, geb. Akenschock; Junker Rudolf Schonebeck; Aldermann Bernard Modersohn; Henrich Vogelsangk; M. Johan Lageman; Arndt Langen; Berndt Schwarte; Henrich van Wewerdt; die Notare Johan Rulle (hinter Kloster Überwasser), Christian Wedemhove, Johan Hermeling, Henrich Siverdinck, Johan Staell und Henrich Natarpf.
Enthält: Erwähnt werden: Alheit Besseling, Frau des Klägers; Gertrud Wittover, Frau des Beklagten Henrich W.; + Klara Kerkeringk, Frau des Beklagten Kaspar W.; Wilhelm Schenkinck, Pastor zu Altenberge; Johan Kerkhoff im Dorf Altenberge; Notar Johan Ampsinck; Ernst Rottendorff; Evert ufm Mehr in Nordwalde; Schneider Johan Krechtinck; Kramer Gerdt Ridder; Frau Bernard v. Drolshagen, geb. Akenschock; Junker Rudolf Schonebeck; Aldermann Bernard Modersohn; Henrich Vogelsangk; M. Johan Lageman; Arndt Langen; Berndt Schwarte; Henrich van Wewerdt; die Notare Johan Rulle (hinter Kloster Überwasser), Christian Wedemhove, Johan Hermeling, Henrich Siverdinck, Johan Staell und Henrich Natarpf.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ