Hausbesitz Bolkerstrasse, Bd. 8: Organistenwohnung (Bolkerstrasse)
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4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf), 250
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf
Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf >> Bestand Düsseldorf I >> Akten >> V. Gebäude und Friedhof >> 59. Hausbesitz Bolkerstrasse
1717-1818
Enthält: 01.09.1717: die Ref. Gemeinde verpachtet an Meister Kaspar Dietrichs und dessen Frau Ursula Fock die hinter dem Kirchturm vor der Küsterinnenwohnung gegenüber Dr. Peuschen liegende Wohnung auf 12 Jahre zu 32 Reichstaler.- Unterschrieben u.a. vom Prediger Harding v. Hamm.- Mit Siegel der Kirche. 01.12.1745: das Ref. Konsistorium genehmigt die Verpachtung des vor der Ref. Kirche gelegenen, vorher von dem Schneidermeister Caspar Friedrich bewohnten Hauses an Thomas Wintgens auf 6 Jahre für 19 Reichstaler. 1818: das Ref. Konsistorium verpachtet an Ludwig Dillenberger von dem vor der Kirche an der Bolkerstrassenseite gelegenen, mit Abezeichneten Hause, das früher zur Organistenwohnung gehörte, zwei Zimmer samt Küche und Speicher auf 1 Jahr für 16 Reichstaler. Desgleichen an Heinrich Kappenberg von dem vor der Kirche an der Bolkerstrassenseite gelegenen, mit Nr. 650 bezeichneten Hause, das bisher die Organistenwohnung war, drei Zimmer samt Küche und Speicher auf ein Jahr für 24 Reichstaler.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ
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