Die Richter der Aschaffenburger Kirche lassen auf Veranlassung des Johann Volpert von Wimpfen, Sekretärs des Erzbischof Dietrich von Mainz, folgende Urkunden transsumieren, deren Siegel wohlbehalten anhängen und genau beschrieben werden.- Siegel der Aussteller.- D. Aschaffenburg 1440 Juli 21 in Gegenwart des Magisters Johann Schenk, Kantors und des Heinrich Grymß und Johann Schott, Vikaren der Aschaffenburger Kirche. Kaiser Karl verleiht Erzbischof Gerlach von Mainz alle Tournosen, die dem Reiche an den Zöllen zu Ehrenfels und Oberlahnstein ledig werden. D. Mergentheim 1357 Mai 15. Kaiser Karl gestattet Erzbischof Gerlach, dass er alle Tournosen, die andere Fürsten, Grafen, Ritter, Edelknechte, Städte und andere an den Rheinzöllen zu Gernsheim, Ehrenfels und Oberlahnstein innehaben, für sich erheben darf, sobald jene das Geld, das ihnen dort angewiesen ist, erhalten haben. D. Prag 1366 Januar 1. König Wenzel hebt sämtliche Tournosen, die er und seine Vorgänger an den Zöllen am Rhein verliehen haben, auf und widerruft sie, da sie die Kaufmannschaft zu schwer belasten. D. Heidelberg 1384 Juli 25. König Wenzel verleiht die von ihm widerrufenen Tournosen an den Rheinzöllen dem Erzbischof Adolf von Mainz, nämlich drei am Zoll zu Oberlahnstein und eine am Zoll zu Ehrenfels. D. Alzey 1384 Juli 29. Unterschrift des kaiserlichen Notars Konrad Portenhagen, Klerikers der Hildesheimer Diözese und geschworener Gerichtsschreiber des Mainzer Stuhls.- Unterschrift des kaiserlichen Notars Gerhard Schultheiß von Wörsdorf, Klerikers der Trier Diözese.