Leonhard (Lienhardt) [II.] Rapp in Iltishof (zu Iltishaußen) bekennt, dass ihm die Brüder Johann Philipp, Raban [III.], Konrad [IV.] und Bernhard [V.] von Liebenstein nach dem Tod seines Vaters Leonhard [I.] Rapp drei Teile vom Iltishof als Erbgut gegeben haben, wie es Hans [III.] von Liebenstein dem Hans Rapp [I.] ausweislich der Urkunde vom 17. November 1505 [siehe U 14] eingeräumt hatte. Lienhardt verspricht unter anderem, die einzeln aufgelisteten Gefälle jährlich am 11. November (uff den tag Martini dess heyligen bischoffs) auf seine Kosten nach Göppingen oder Jebenhausen zu liefern sowie mit Georg Rapp als dem Inhaber des vierten Teils jährlich eine Fahrt mit dem Wagen ins Remstal (Rambsthal) zu machen, alternativ einen schweren Goldgulden zu zahlen. Es folgen Regelungen für mögliche Fälle von Wechsel des Beständers auf dem dreiviertel Hof. Der Aussteller hat den Schreiber zu Göppingen Ulrich Rentz gebeten, sein Siegel anzuhängen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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