Erzbischof Dietrich von Köln als Schiedsrichter zwischen Herzog Gerhart von Jülich und Berg und Gerhart von Loen, Graf zu Blankenheim einer- und Graf Vincenz von Moers andererseits einigt dieselben dahin, daß letzter zu der Summe von 27000 Gulden, wofür seinem Vater Friedrich von Herzog Reinald von Jülich und Geldern die Schlösser und Lande Brüggen, Dalen, Dülken und Venrode verpfändet gewesen, noch 12000 Gulden wofür u. A. Randerath und Jülich wieder eingelöst worden, hergeben und künftig für den Gesamtbetrag von 55000 Gulden Brüggen und Venrode zu Pfand besitzen soll. d. Gudestag nach Pauli convers.
Vollständigen Titel anzeigen
Erzbischof Dietrich von Köln als Schiedsrichter zwischen Herzog Gerhart von Jülich und Berg und Gerhart von Loen, Graf zu Blankenheim einer- und Graf Vincenz von Moers andererseits einigt dieselben dahin, daß letzter zu der Summe von 27000 Gulden, wofür seinem Vater Friedrich von Herzog Reinald von Jülich und Geldern die Schlösser und Lande Brüggen, Dalen, Dülken und Venrode verpfändet gewesen, noch 12000 Gulden wofür u. A. Randerath und Jülich wieder eingelöst worden, hergeben und künftig für den Gesamtbetrag von 55000 Gulden Brüggen und Venrode zu Pfand besitzen soll. d. Gudestag nach Pauli convers.
AA 0001, 2232
1851
AA 0001 Kurköln, Urkunden (AA 0001)
Kurköln, Urkunden (AA 0001) >> 1. Urkunden
1450 Januar 28
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:55 MESZ
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International