Abschriften von Urkunden über die Gründung und Ausstattung des Klosters Baindt: 1) 1240 Aug. 21, Überlingen Graf Berthold und Graf Konrad von Heiligenberg, Brüder, übergeben das Eigentum der von ihnen lehensrührigen "villa" samt Kirche und Patronat in Baindt den von Boos dorthin übersiedelten Schwestern ("sanctimonialibus") des Zisterzienserordens. Die Übergabe erfolgte auf der öffentlichen Straße vor dem Portal des Klosters Salem und danach noch einmal in Altdorf in Anwesenheit des Königs Konrad [IV.]. Abschrift des königlichen Staatarchivs Stuttgart, 1859, nach dem Original im Besitz der Fürsten von Salm-Reifferscheid (jetzt Truchseß von Waldburg-Wolfegg, Wolfegg) (Druck: WUB 3 S. 457-459) 2) 1241 Jan. 3, Baindt Bischof Heinrich von Konstanz bestätigt, daß Schenk Konrad von Winterstetten die Pfarrkirche von Baindt für den zu ihrem Wittum gehörigen Grund und Boden, den er für die Errichtung des dortigen Zisterzienserklosters bestimmt, gemäß einem bischöflichen Spruch mit der Hälfte eines Gutes im "burgo" Altdorf entschädigt. Nachzeichnung, [19. Jh.], mit Transkription, Juni 1835, und Übersetzung, 1871 (Druck: WUB 4 S. 10-11) 3) 1241 März Kaiser Friedrich [II.] gestattet seinem Getreuen Schenk Konrad von Winterstetten, näher beschriebene Güter in Baindt und Grünenberg sowie andere Güter, die er von und zu Lehen trägt in dem Ort "Entirsperc", unter angegebenen Bedingungen zur Gründung des Klosters in Baindt zu verwenden, und nimmt das Kloster unter seinen Schutz. Abschrift des königlichen Staatsarchivs Stuttgart, 1860, nach dem Original im Besitz der Fürsten von Salem-Reifferscheid (jetzt Truchseß von Waldburg-Wolfegg, Wolfegg) (Druck:WUB 4 S. 16-17, Regest: Renz Nr. 1) 4) 1241 Okt., Baindt König Konrad, Sohn des Kaisers Friedrichs [II.], nimmt auf Bitten des Schenken Konrad von Winterstetten das von ihm gestiftete Kloster Baindt in seinen Schutz und befreit es von jeglicher Vogtei. Abschrift des königlichen Staatsarchivs Stuttgart, 1859, nach dem Original im Besitz der Fürsten von Salm-Reifferscheid (jetzt Truchseß von Wolfegg, Wolfegg) (Druck: WUB 4 S. 35-37, Regest: Renz Nr. 2) 5) 1262 Dez. 3, Ravensburg Konrad II., König von Jerusalem und Sizilien, Herzog von Schwaben, nimmt das Kloster Baindt in seinen besonderen Schutz, bestätigt die von seinen Vorgängern erhaltenen Privilgien und erlaubt ihm, Kauf- und Tauschverträge über Güter mit anderen der königlichen Vogtei unterworfenen Klöstern und Kirchen einzugehen, auch von königlichen Ministerialen, Bürgern und anderen Untertanen bewegliches und unbewegliches Gut ungehindert zu erwerben. Abschrift des königlichen Staatsarchivs Stuttgart, 1860, nach dem Origina im Besitz der Fürsten von Salm-Reifferscheid (jetzt Truchseß von Waldburg-Wolfegg, Wolfegg) (Druck: WUB 6 S. 88-89, Regest: Renz Nr. 4)

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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