Der Richter und die Ratsherren von Beckum (Bekemenses) bekunden, Marcward von Mathena sei der Kirche in Clarholz (Claholte) und dem Herrn von der Lippe (de Lippia) wegen der Vogtei über diese Kirche nach Eigenhörigkeitsrecht verbunden. Um seinen Stand zu verbessern, habe sich dieser von dem Joch der Eigenhörigkeit freigekauft. Als Ersatz stellt Marcward einen gewissen Odelricus, den Sohn des Heinrich Rokeslo, der von Hermann von Oldenchusen gekauft wurde, dem Kloster zur Verfügung. Bruder Arnold von Suenen, Custos in Clarholz, und Bruder Bertram, Mönch ebenda, lassen mit Zustimmung des Propstes und des Konvents sowie Rotger Luscus, der der Vogtei vorsteht, namens des Edelherrn von der Lippe verzichten auf ihre Rechte auf den Marcward. Das geschieht in Anwesenheit des Hildemar von Dunninchusen, Gerhard von Lutterbeke und Requin, Villikus von Biginchoue. Ankündigung des Siegels des Richters und der Stadt Beckum. Geschehen 1297 (1296) Feb 07. feria quinta post Purificationen beate Marie virginis Zeugen: Ludwig Chuif, Richter, Albert Ritbertinch, Willehelm Vorman, Schöffenmeister, und die Schöffen Kunold Schmied (Faber), Heneman Lore, die Brüder Johannes und Heinrich von Oldendistede, Wasmodis Vorman, Herman von Polhem, Heinrich Geldardinch, Albert Tuttinchof.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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