Auseinandersetzungen zwischen Isendrud vom Greifenstein und ihren Testamentariern Godert dem Hanen, Henne Lixfeld und Gerlacus im Hobe, Schulmeister, wegen des zu ihrem Seelenheil übergebenen Geldes werden durch Henn Hanbach, Keller zu Greifenstein, und Rutkger, den Eidam der Isendruet beigelegt. Das Testament bleibt in Kraft. Die Testamentarier sollen Rutkger und seiner Frau 21 Gulden geben, Isendrudt auf Lebzeit zu versorgen und nach deren Tod 20 Gulden einem Kaplan zu Greifenstein.
Vollständigen Titel anzeigen
Auseinandersetzungen zwischen Isendrud vom Greifenstein und ihren Testamentariern Godert dem Hanen, Henne Lixfeld und Gerlacus im Hobe, Schulmeister, wegen des zu ihrem Seelenheil übergebenen Geldes werden durch Henn Hanbach, Keller zu Greifenstein, und Rutkger, den Eidam der Isendruet beigelegt. Das Testament bleibt in Kraft. Die Testamentarier sollen Rutkger und seiner Frau 21 Gulden geben, Isendrudt auf Lebzeit zu versorgen und nach deren Tod 20 Gulden einem Kaplan zu Greifenstein.
170 I, U 1660
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1451-1475 >> 1472
1472 Februar 27
2. Ausfertigung, Papier, Kerbzettel, als Konzept benutzt, Rückvermerk: 1472 März 1 erhalten Rucker von Greifenstein 21 Gulden von den Testamentariern, diese 1 Gulden für Zehrung, und Elsichin Roeckers Tochter, die der Isendruden warten soll 1 Gulden
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1472 am donrestage nach dem sontage reminiscere
Auszug 18. Jh. Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ