Nikotin
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451058/007
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1948 >> Dezember 1948
Freitag, 17. Dezember 1948
Häberle und Pfleiderer treffen sich auf der Königsstraße und unterhalten sich über den Wiederaufbau, wieviele Läden es gibt, über die schlechte Tabakversorgung und wie die Preise in die Höhe gehen. Häberle will Pfleiderer vom Rauchen abbringen, weil es schädlich ist und stellt mit seiner "medizinischen Ader" Pfleiderer eine Diagnose ver- schiedenster Krankheitsbilder. Er will Pfleiderer von der Giftigkeit des Nikotins überzeugen, indem er ihm von Tierversuchen erzählt, bei denen Tiere durch die Einspritzung von Nikotin gestorben sind. Pfleiderer tut es nur um die guten Zigarren leid, die durch solche Versuche verbraucht werden. Pfleiderer erzählt, daß man damit auch einen Ochsen lähmen kann, daß der Versuch jedoch nicht durchgeführt werden kann, weil es an Ochsen mangelt. Häberle bedauert das. Pfleiderer rät ihm daraufhin, sich als Ochse zur Verfügung zu stellen.
Autor: Ludwig Hofmeier
Sprecher: Willy Reichert (Pfleiderer)
Sprecher: Oscar Heiler (Häberle)
Autor: Ludwig Hofmeier
Sprecher: Willy Reichert (Pfleiderer)
Sprecher: Oscar Heiler (Häberle)
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Audio-Visuelle Medien
Sketch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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