Der Ritter Walter von Abenberg und seine Ehefrau Anna bekennen: Sie schulden Georg von Dettelbach 100 Pfund Heller. Diese sollen sie ihm bis zum kommenden 2. Februar zurückzahlen. Außerdem sollen sie ihm noch 5 Pfund Heller und 10 Malter Roggen (korns) Schwarzacher Maß geben. Dafür setzen sie ihm ihr Gut zu Hasenberg (zu dem Hassenberg) als Unterpfand ein und stellen die Edelknechte Ulrich von Lauffenholz, Hartung von Egloffstein, Eberhard von Thüngfeld und Johannes von Egloffstein als Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Kitzingen. Disser bryeff wart geben 1364 an sant Gregorgen tag dez heilgen bobstes. Aussteller: Walter und Anna von Abenberg. Empfänger: Georg von Dettelbach
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Der Ritter Walter von Abenberg und seine Ehefrau Anna bekennen: Sie schulden Georg von Dettelbach 100 Pfund Heller. Diese sollen sie ihm bis zum kommenden 2. Februar zurückzahlen. Außerdem sollen sie ihm noch 5 Pfund Heller und 10 Malter Roggen (korns) Schwarzacher Maß geben. Dafür setzen sie ihm ihr Gut zu Hasenberg (zu dem Hassenberg) als Unterpfand ein und stellen die Edelknechte Ulrich von Lauffenholz, Hartung von Egloffstein, Eberhard von Thüngfeld und Johannes von Egloffstein als Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Kitzingen. Disser bryeff wart geben 1364 an sant Gregorgen tag dez heilgen bobstes. Aussteller: Walter und Anna von Abenberg. Empfänger: Georg von Dettelbach
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 201
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 8702
Registratursignatur/AZ: 254 (18. Jh.); F 5 x 25 (18. Jh.); Signatum (18. Jh.); anno 1364 / 2 (18. Jh.); Wiertzburg D 5 § 5 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1364 März 12
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15./16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Walter von Abenberg; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Ulrich von Lauffenholz; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 3: Hartung von Egloffstein; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 4: Eberhard von Thüngfeld; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 5: Johannes von Egloffstein; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15./16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Walter von Abenberg; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Ulrich von Lauffenholz; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 3: Hartung von Egloffstein; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 4: Eberhard von Thüngfeld; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 5: Johannes von Egloffstein; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Die Urkunde findet sich nicht im Urkundenbuch des Klosters St. Stephan. Nach Ausweis der Rückvermerke stammt sie aber eindeutig aus dem Archiv des Klosters.
Abenberg, Walter von
Abenberg, Anna von
Dettelbach, Georg von
Lauffenholz, Ulrich von
Egloffstein, Hartung von
Egloffstein, Johannes von
Thüngfeld, Eberhard von
Schwarzach (Lkr. Kitzingen), Maß
Hasenberg (abgeg. Gem. Reichmannsdorf Stadt Schlüsselfeld/Lkr. Bamberg), Gut
Kitzingen, Einlager
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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