Dietrich, Edelherr v. Broich, bekennt, dass er Graf Dietrich v. Limburg wegen des Brautschatzes von dessen Frau Lukardis, Tochter des Ausstellers, 1.600 gute alte goldene Schilde schuldet, von denen er 800 bis zum kommenden St. Margarethentag (Juli 13) bezahlen wird. Bezüglich der restlichen 800 Schilde will er seinen Schwiegersohn durch Verpfändung von Gütern und Renten sicherstellen, die er nach Aufkündigung gegen Zahlung der Restschuld ablösen darf. Als Bürgen setzt er seinen Oheim, den Edlen Johann v. Linnep, ferner Anton v. Marken (Marchen), Alf v. Haus (Huys), beide Ritter, Heinrich v. d. Berg, Peter v. Kalkum (Calicheym), Dietrich v. Vondern, Rutger v. Düngelen (Dungeln), Heinrich v. Knippenburg, Dietrich Sobbe v. Elverfeldt, Johann v. Hugenpoeth, Aelff v. Winkelhausen, Konrad v. Dücker (dey Duker), Heinrich v. Dükker, Heinrich v. Lüttelnau, Bernd v. Broke und Rutger v. Holthausen, gen. der Stryder. Im Säumnisfalle verpflichten sich Aussteller und Bürgen zum Einlager in einer Herberge zu Essen.

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Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr
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