Arbeiten der Reife- und Konkursprüfung: Deutscher Aufsatz (nachträglich an das LKA abgegeben)
Vollständigen Titel anzeigen
C 10, Nr. 749
C 10 - Evangelisch-Theologisches Seminar Urach
C 10 - Evangelisch-Theologisches Seminar Urach >> 2. Akten des Ephorats >> 2.3 Akten nach dem Registraturplan von 1912 (nach ca. 1945)
1950-1958
Enthält:
- (749.1) 51. Promotion 1948/50, /1-48
- (749.2) 54. Promotion 1954/56, /1-38
- (749.3) 55. Promotion 1956/57, /1-36
Themen:
51.Prom.: (1) können wir dem Wort rückhaltlos zustimmen: "Was der Mensch sei, sagt ihm die Geschichte"?, (2) Kann die Dichtung der Romantik dem jungen Menschen von heeute etwas geben?, (3) Was hat Ihnen bisher die Landschaft Ihrer Heimat gegeben?, (4) Warum nimmt Goethes Faust innerhalb der deutschen Dichtung eine besondere Stellung ein?
54. Prom.: (1) Finden Sie in der Kunst der Gegenwart einen Ausadruckswillen, in dem sich eine aufbauende Lebensgesinnung ankündigt? (Es steht Ihnen frei, sich auf ein Gebiet zu beschränken oder Werke aus verschiedenen Gebieten heranzuziehen), (2) Soll der Grundsatz der Freiheit der Rede, der Presse, der Verbreitung von Büchern jeglichen Inhalts in der Demokratie uneingeschränkt gelten? Begründen Sie Ihr Urteil!, (3) Köstlichkeiten des Lebens, auf das ich nicht verzeichten möchte, (4) Warum können Vernunft und Wissenschaft - Nach Mephisto der Menschen allerhöchste Kraft - einem Faust nicht genügen?
55. Prom.: (1) Einer Ihrer Kameraden behauptet, im Zeitalter des Films, des Rundfunks und des Fernsehens habe das Buch seine Bedeutung weithin eingebüßt. Was sagen Sie dazu?, (2) "Weich ist stärker als Hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker ajs Gewalt" (Hermann Hesse), (3) Dämmerung - Gedanken über Gedichte von Goethe, Eichendorff, Trakl. (Es ist Ihnen gabz überlassen, ob Sie nur eines der Gedichte wählen, oder zwei oder drei vergleichen wollen), (4) Ein ausländischer Brieffreund mit deutschen Sprachkenntnissen fragt Sie, welche deutsche Prosadichtungen der letzten 100 Jahre er lesen soll. Was raten Sie ihm? (Beschränken Sie sich auf einige wenige Werke und begründen Sie Ihre Auswahl)
- (749.1) 51. Promotion 1948/50, /1-48
- (749.2) 54. Promotion 1954/56, /1-38
- (749.3) 55. Promotion 1956/57, /1-36
Themen:
51.Prom.: (1) können wir dem Wort rückhaltlos zustimmen: "Was der Mensch sei, sagt ihm die Geschichte"?, (2) Kann die Dichtung der Romantik dem jungen Menschen von heeute etwas geben?, (3) Was hat Ihnen bisher die Landschaft Ihrer Heimat gegeben?, (4) Warum nimmt Goethes Faust innerhalb der deutschen Dichtung eine besondere Stellung ein?
54. Prom.: (1) Finden Sie in der Kunst der Gegenwart einen Ausadruckswillen, in dem sich eine aufbauende Lebensgesinnung ankündigt? (Es steht Ihnen frei, sich auf ein Gebiet zu beschränken oder Werke aus verschiedenen Gebieten heranzuziehen), (2) Soll der Grundsatz der Freiheit der Rede, der Presse, der Verbreitung von Büchern jeglichen Inhalts in der Demokratie uneingeschränkt gelten? Begründen Sie Ihr Urteil!, (3) Köstlichkeiten des Lebens, auf das ich nicht verzeichten möchte, (4) Warum können Vernunft und Wissenschaft - Nach Mephisto der Menschen allerhöchste Kraft - einem Faust nicht genügen?
55. Prom.: (1) Einer Ihrer Kameraden behauptet, im Zeitalter des Films, des Rundfunks und des Fernsehens habe das Buch seine Bedeutung weithin eingebüßt. Was sagen Sie dazu?, (2) "Weich ist stärker als Hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker ajs Gewalt" (Hermann Hesse), (3) Dämmerung - Gedanken über Gedichte von Goethe, Eichendorff, Trakl. (Es ist Ihnen gabz überlassen, ob Sie nur eines der Gedichte wählen, oder zwei oder drei vergleichen wollen), (4) Ein ausländischer Brieffreund mit deutschen Sprachkenntnissen fragt Sie, welche deutsche Prosadichtungen der letzten 100 Jahre er lesen soll. Was raten Sie ihm? (Beschränken Sie sich auf einige wenige Werke und begründen Sie Ihre Auswahl)
1-122
Sachakte
Prüfungsarbeiten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ