Frederich von Thülen (Tulen) und seine Frau Katherina verkaufen ihr Gut zu Herdringen (Herdryngen) im Kirchspiel zu Hüsten (Hustene), geheißen der Verse-Hof (Verzehoff) dem Heydenreich Jommen, Propst zu Oelinghausen (Vlynchusen) und dem Lambert von dem Sunderen, Pfründner (provende manne) zu Oelinghausen. Der Hof ist freies Eigengut und unbelastet mit Ausnahme von jährlich drei Schillingen als Abgabe an die Kapelle zu Wicheln (to Wychelen in dey capellen kerken recht), Zehnten und Kuhgeld. Die Verkäufer versprechen Währschaft. Katherina erklärt, daß sie an dem Hof keine Ansprüche einer Leibzucht oder Morgengabe habe. Die Verkäufer lassen den Hof vor dem Gericht zu Arnsberg und dem Richter des Kölner Erzbischofs, Hynrich von Geyseke, auf. Siegelankündigung des Frederich auch im Namen seiner Frau. Zeugen (dedynges lude): Godert Brauchuss, Kaplan zu Oelinghausen, Herman von Binolen (Bynole) und Thonyes von Hachen gen. Haluepape. Siegelbitte an den Richter. Standgenossen des Gerichts: Hermann von Olpe, Bürgermeister zu Arnsberg, Gerwyn Todele, Lambert Keyser, Hynrich der Veddere. Datum 1441 Jan. 26 (crastino sancti Pauli conversionis).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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