1553, August 5 Der Bremer Generalvikar und Offizial Bernhard Stein bekundet, daß der Propst Joachim Hinck, die Priorin Jutta von Frese und der ganze Konvent des Klosters Osterholz sich auf Grund der Urkunde des Bremer Erzbischofs Christoph vom 22. Dezember 1521 über die jeweiligen Aufgabenbereiche von Propst und Priorin verglichen haben. Die Urkunde des Erzbischofs, durch welche er der Osterholzer Priorin Jutta von Frese die Verfügungsgewalt über die weltlichen und geistlichen Güter des Klosters verleiht, während die Gesamtleitung des Klosters dem Propst Johann Wiedenbrügge verbleiben soll ("Datum et actum in supradicto nostre Bremensis diocesis monasterio sub anno a nativitate Domini Millesimo Quingentesimo Vicesimo Primo, die vero vicesima secunda mensis Decembris"), ist inseriert. Zeugen sind der Bremer Kleriker Bernhard Stein und der Laie Wolteke Masemann. Siegelankündigung des Offizials. "Datum et actum Bremis in domo habitationis nostre solite residentie sub anno a nativitate Domini Millesimo Quingentesimo Quinquagesimo Tertio die vero Sabbati quinta mensis Augusti". Ausf., Perg.; das Siegel des Offizials anhängend; Unterschrift des Offizials und des Notars Johannes Schill. In dorso Inhaltsvermerke. Druck: Jarck, UB OHZ Nr. 430

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Niedersächsisches Landesarchiv
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