Erwerb der Schwadermühle bei Hirschbach durch Georg Christof Gugel
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E 49/II Nr. 2350
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
09.07.1613
Enthält:
1613 Juli 9: Abschrift von Kaufbrief und Quittung über die Schwadermühle in Oberhirschbach.
Diese Mühle hatte Hans Zapff vor etwa 7 Jahren mit Zustimmung des jetzigen Eigenherr, Georg Christof Gugel, an Michael Lubach verkauft. Die Raten hat Lubach stets an Gugel gezahlt, der sie an Zapf abführte. Die Erben des Zapf erhoben Ansprüche auf die Mühle, welche durch Einigung beseitigt wurden. Die Erben sind: Sebastian Wiedtman zu Eschenfelden und Frau, die Mutter des Zapf, und Wolf Sperber von Walsdorf. Zeugen der Einigung: Der Voit Contz Stiegler und der Müller Jacob Birner, beide im Hammer zu Hirschbach.
Lubach reicht pro Jahr eine Fastnachtshenne, 1 Gulden für Hauszins, sowie 24 Käse oder 8 Pfennig pro Käse in den Hammer. Gugel hat der Gemeinde etliche Grundstücke abgekauft, darunter am Mühlberg, die er dem Müller zur Verfügung stellt.
Außen der Vermerk, die Handschrift sei falsch, da das Petschaft nicht nachgezeichnet wurde.
1613 Juli 9: Abschrift von Kaufbrief und Quittung über die Schwadermühle in Oberhirschbach.
Diese Mühle hatte Hans Zapff vor etwa 7 Jahren mit Zustimmung des jetzigen Eigenherr, Georg Christof Gugel, an Michael Lubach verkauft. Die Raten hat Lubach stets an Gugel gezahlt, der sie an Zapf abführte. Die Erben des Zapf erhoben Ansprüche auf die Mühle, welche durch Einigung beseitigt wurden. Die Erben sind: Sebastian Wiedtman zu Eschenfelden und Frau, die Mutter des Zapf, und Wolf Sperber von Walsdorf. Zeugen der Einigung: Der Voit Contz Stiegler und der Müller Jacob Birner, beide im Hammer zu Hirschbach.
Lubach reicht pro Jahr eine Fastnachtshenne, 1 Gulden für Hauszins, sowie 24 Käse oder 8 Pfennig pro Käse in den Hammer. Gugel hat der Gemeinde etliche Grundstücke abgekauft, darunter am Mühlberg, die er dem Müller zur Verfügung stellt.
Außen der Vermerk, die Handschrift sei falsch, da das Petschaft nicht nachgezeichnet wurde.
Archivale
Indexbegriff Person: Birner, Jacob
Indexbegriff Person: Gugel, Georg Christof
Indexbegriff Person: Lubach, Michael s a Luber: Luber, Michael s a Lubach
Indexbegriff Person: Sperber, Wolf
Indexbegriff Person: Stiegler, Conrad (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Wiedmann, Sebastian
Indexbegriff Person: Zapf, Hans
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Indexbegriff Person: Gugel, Georg Christof
Indexbegriff Person: Lubach, Michael s a Luber: Luber, Michael s a Lubach
Indexbegriff Person: Sperber, Wolf
Indexbegriff Person: Stiegler, Conrad (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Wiedmann, Sebastian
Indexbegriff Person: Zapf, Hans
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Eschenfelden
Hirschbach, Hammergut
Hirschbach, Hammermühle
Hirschbach, Mühlberg (Kützenrieth)
Hirschbach, Schwadermühle siehe Staffelmühle
Oberhirschbach, Schwadermühle
Schwadermühle
Walsdorf
Kaufbrief
Quittung
Müller, Hirschbach
Eigenherr
Ratenzahlung
Erben
Rechtsstreit
Einigung
Zeugen
Vogt, Hirschbach siehe auch Verwalter
Verwalter Hirschbach
Fastnachtshenne
Hauszins
Käse
Gemeindegrund
Grunderwerb
Flurname
Petschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ