Bürgermeister und Ratmannen der Stadt Calau bekunden, dass sie auf Bitten zweier Ratsmitglieder der Stadt Luckau den Kaufbrief über das Schloß "Reichenwalde" vom 26. April 1414 (= Lehmann: Urkunden des Luckauer Stadtarchivs, S. 65 Nr. 102) transsumiert haben: König Wenzel [IV.] genehmigt der Stadt Luckau den Kauf des Schlosses Reichwalde, "das von dem edelen Hanßen von Bibersteyn dem alden [...] zu lehen rurt", und den Besitz der Dörfer Reichwalde, Freiwalde, Schönwalde, Lubolz, Niewitz und Duben in den Rainen und Grenzen, "dy sich anheben an der krutzwißen und gehn biß uff dy bewthe gensyt dem kruge, von der buche biß uff dy Dubraw, von der Dubrow uff dy sechs bewthin und furbas uff den Bervannen, uff den asschaff, uff deme stamme des großen eichen malbowmes und uff dy Varenhorst an die krigkwyße, von derselbigen krigkwyßen dy ganzce Kurce Heyde biß an dy kruczswyße vorgnandt, dy zu dem . schlosße gehoren", und gestattet, das Schloß niederzubrechen. "Gegeben zu Prage nach Cristi geburth vierzcehenhundert iar und darnach in dem vierzcenden jare des nechsten dornstages nach sanct Georgen tage unser reiche des Behmis in dem eynundfunfzcigisten und des Romischen in dem achtunddreissigisten jaren." "Nach Cristi unsers herren geburt tausent funfhundert und im czehenden jaren montags nach Andree apostoli."