Der Ulmer Bürger Jakob Rottengatter verkauft seinem Schwager, dem Ulmer Bürger Georg Bopp, die folgenden Jahrzinsen: - 5 Goldgulden gefallen von Haus und Hofstatt des Riemenschneiders Melchior Sigel in Ulm am Weinhof zwischen den Häusern der Hufschmiede Michael Nemper und Wilhelm Kegel laut eines Zinsbriefs vom 8. August ("vff freytag vor sannt Lorentzen deß hayligen marterers tag") 1511. - 25 böhmische Groschen gefallen von Haus und Hofstatt des Loderers Johann Stehelin in Ulm Im Irrgang zwischen den Häusern des Loderers Matthäus Widenmann und des Zieglers Johann Micheler laut eines Zinsbriefs vom 7. April ("am sampstag nach sannt Ambrosius tag") 1431. - 1 Goldgulden gefällt vom Krautgarten der Agatha Münchmayer, Witwe des Matthäus Martin, in Ulm vor dem Herdbruckertor [abgegangen, Donaustraße, Bereich östlich von Herdbruckerstraße 30, Lagerbuch Nr. 3/1] zwischen den Gärten der Witwe des Georg Schmid, des Johann Fingerlin des Älteren und des Sebastian Hemmerlin laut eines Zinsbriefs vom 15. Februar ("monntag nach sannt Veltins tag") 1501. Dafür hat ihm der Käufer 145 rheinische Goldgulden bezahlt.