Leonhard Wörz von Oppingen [Gde. Nellingen/Alb-Donau-Kreis] verkauft seinem Sohn Andreas Wörz ein der Kaplanei in Eybach [Stadt Geislingen a. d. Steige/Lkr. Göppingen] zinspflichtiges Erblehen in Oppingen. Dazu gehören Haus, Scheune und Garten im Dorf, 55 Jauchert Äcker, 10 Tagwerk Wiesen und 0,75 Jauchert Wald. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt 400 Gulden. Weil aber der Verkäufer seinem Sohn 100 Gulden als Heiratsgut versprochen und dieser für ihn Schulden in Höhe von insgesamt 226 Gulden übernommen hat, muss er ihm nur noch 74 Gulden bezahlen. Diese soll er innerhalb der nächsten fünf Jahre, beginnend 1671, in festgelegten jährlichen Raten abbezahlen. Der Käufer hat von dem Gut der Kaplanei Eybach jährlich 5 Schilling Heller Zins und Heugeld, 9,5 Imi Dinkel, 9,5 Imi Hafer, 2 alte Hennen, 4 junge Hühner und 50 Eier zu entrichten. Außerdem stehen der Kaplanei Eybach bei einem Besitzerwechsel von dem bisherigen Inhaber 5 Gulden als Weglöse und von dem neuen Besitzer dieselbe Summe als Handlohn zu.