Bauberichte, Baugenehmigungen für Nebengebäude des Hauses Winklerstr. 27 [ S 73], Brunnenbau am Nägeleins-Wasserwerk und Wasserverteilung
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E 4/334 Nr. 2
E 4/334 Hausarchiv Winklerstr. 27
Hausarchiv Winklerstr. 27
1596 - 1708
Enthält:1) Bericht über die hintere Behausung und die Hofmauer [Winklerstr. 27] d.d. 28. März 1596:Anno 1596 den 28 Marzo habe ich [Name nicht genannt] angefangen das Hinterhaus von Neuem aufzubauen [...] im Höflein gegen der Kirchen über 4 vergitterte Fenster, 2 Keller und Gewölb, ein Durchgang durch die Schustergasse für Baumaterialien. Solches ist erkannt worden durch 4 geschworene Baumeister Hans Zoll, Wolf Speer, Hans Wirt und Hans Zirnhielt [?], im Beisein meines Eidams Martin Pfinzing und Stefan Geiger samt seiner Hausfrauen. Steinmetz Balthasar Koller und Zimmermann Philipp Reutter haben das Haus gebaut.2) Stefan Geigers Recht in seinem Hof, am Eck gegen der Waag über, neben des Sigmund Gammersfelds Haus gelegen, ein Bad zu bauen.S: Martin Pfinzing und Thomas HundertpfundGeben am 1. Okt. 15963) Des Erbarn Sigmund Gammersfelder, Bürgers allhier, wegen seiner Vergünstigung, an seinem Hinterhaus, in des Augustiner Klosters Höflein gehend, d.d. 18. April 15974) Kaufbriefkonzept: Barthel Lorenz Schwab verkauft seine Behausung mit Wissen und Willen seiner Ehewirtin Martha, einer geborenen Heenin, gelegen allhie in St. Sebalds Pfarr gegen der Waag über und zwischen weiland des Sigmund Gammersfelder sel. Erben und Frauen Ursula [...] Häusern gelegen, seinem Vetter Erasmus Schwab. d.d. 11. Mai 16165) Auflistung der Erbaufteilung nach Absterben der Frau Maria Gammersfelder geb. Harsdörffer.S: Christof Gammersfelder, Jacob Gammersfelder und Sigmund Gammersfelder, d.d. 25. Mai 16226) Von dem Brunnenbau an Joachim Sigmund Gammersfelder Behausung d.d. 6. Mai 16907) Verzeichnis der Teilhaber des Röhrenwassers von der Negeleins Mühl vom A° 1690 bis 17088) Verzeichnus eines Wasserwerks zu führen von hülsernen Röhren 800 Schuh lang, um 16909) desgleichen10) Verzeichnis von der Hauptröhren auf den Neuen Bau bis zu Herrn Bayern Behausung11) Von der Hauptröhre auf dem Neuen Bau bis zu Herrn Johann Hagen Wohnbehausung12) Rechnung über Wasserröhre, Sep. 169713) desgleichen 169914) Anno 1697 im Monat November sollen die Herrn Teilhaber wegen dessen Röhrenwerk so vom neuen Bau herkommt, so an dem Eck der Schustergaß durch deß Schusters Keller große bleierne Röhren gemacht worden.15) Auflistung der Teilhaber, 170016) ein kleines Heftlein: Bausachen A° 1700
Umfang/Beschreibung: 1 Fasz.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/334 - Winklerstr. 27
Gammersfelder, Christof
Gammersfelder, Jacob
Gammersfelder, Joachim Sigmund
Gammersfelder, Maria
Gammersfelder, Sigmund
Gammersfelder, Sigmund
Geiger, Stefan
Hagen, Johann
Harsdörffer, Maria
Heen, Martha
Hundertpfund, Thomas
Koller, Balthasar
Pfinzing, Martin
Reuter, Philipp
Schuster, N
Schwab, Barthel Lorenz
Schwab, Erasmus
Schwab, Martha
Speer, Wolf
Wirth, Hans
Zirnhielt, Hans
Zoll, Hans
Augustinerkloster
Negelein-Wasserwerk
Negeleinsmühle
Neuer Bau
S 73
Schustergasse
Waage, gegenüber der
Winklerstr. 27
Bauberichte
Baugenehmigungen
Nebengebäude
Winklerstr.
Bericht
Hofmauer
Hinterhaus
Höflein
Fenster
Keller
Gewölb
Durchgang
Baumaterialien
Baumeister
Steinmetz
Zimmermann
Bad
Verkauf
Behausung
Kaufbriefkonzept
Auflistung
Erbaufteilung
Brunnenbau
Teilhaber
Röhrenwasser
Wasserwerk
Röhren
Hauptröhren
Rechnung
Röhren, bleierne
Bausachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 12:59 MESZ