Konegund, Witwe des Herrn von Ryferscheit (Reifferscheid) und Herrin von Bethbure (Bedburg), und deren Sohn Herr Heinrich von Bethbure (Bedburg) bekunden, dass die Geschwister Reyner, Werner, Alueradis und Mechtild ihre bisher wider die Abtei Kamp erhobenen Ansprüche auf 30 Morgen Ackerland im Gebiet von Bethbure (Bedburg), von welchem sie behaupteten, dass sie ihnen gegen eine Jahresabgabe von 10 Malter Weizen an die gedachte Abtei zukämen, aufgegeben haben, die Abtei ihnen diese Äcker jedoch zu dieser Abgabe von 10 Malter restituiert hat. Außerdem überträgt die Abtei den gedachten Geschwistern ein Haus nebst Hausstätte in Hukelhouen (Hüchelhoven) zu einem in den Hof von Owenhem (Auenheim) zu liefernden Jahreszinse von 1 Malter Hafer, 3 Solidi 6 Denaren und 2 Hühnern. Dieser Vergleich ist geschehen in Anwesenheit von: Rychard, Pfarrer (plebanus) von Hukelhouen (Hüchelhoven), Reymar, Vogt von Bercheym (Bergheim), Heinrich von Grunowe (Gronau); Wilhelm von Harem (Haren), Johann von Beke u. v. a., vor dem Richter der Aussteller (coram nostro iudice) in Gegenwart der "Landmänner" (lantmannorum) Johann von Geradeshouen (Geretzhoven), Ortmann von Reyde (Rheidt), Johann von Reyde (Rheidt) u. m. a. - anno dominice incarnationis millesimo CCCXVIII. in die beatissime Marie Magdalene.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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