Ulrich von Siggen, Knappe, bekundet seine Zustimmung zu dem Verkauf des Dorfes Bünningstedt im Kirchspiel Bergstedt seitens seines Bruders Johann an den Abt Friedrich und das ganze Kloster Reinfeld, wie dieser nach Ausweis des Kaufbriefs und der Bestätigung Herzog Adolfs VIII. von Schleswig geschehen ist, und entsagt allen Ansprüchen auf das Dorf, umsomehr, da bei der Teilung der Güter seines Vaters, des Marschalls Marquard von Siggen, das Dorf seinem Bruder Johann zugefallen ist. Eggert Quitzow, wohnhaft in Mecklenburg zu dem Voghedeshaghen (?) im Kirchspiel Dartzouwe [Dassow, Amt Grevesmühlen], bezeugt die seinerzeitige Teilung und die jetzige Zustimmung Ulrichs. Gegeben 1444 am Tage des Heiligen Gregorius des Papstes.
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Ulrich von Siggen, Knappe, bekundet seine Zustimmung zu dem Verkauf des Dorfes Bünningstedt im Kirchspiel Bergstedt seitens seines Bruders Johann an den Abt Friedrich und das ganze Kloster Reinfeld, wie dieser nach Ausweis des Kaufbriefs und der Bestätigung Herzog Adolfs VIII. von Schleswig geschehen ist, und entsagt allen Ansprüchen auf das Dorf, umsomehr, da bei der Teilung der Güter seines Vaters, des Marschalls Marquard von Siggen, das Dorf seinem Bruder Johann zugefallen ist. Eggert Quitzow, wohnhaft in Mecklenburg zu dem Voghedeshaghen (?) im Kirchspiel Dartzouwe [Dassow, Amt Grevesmühlen], bezeugt die seinerzeitige Teilung und die jetzige Zustimmung Ulrichs. Gegeben 1444 am Tage des Heiligen Gregorius des Papstes.
LASH, Urk.-Abt. 121 Nr. 102
Urk.-Abt. 121 Kloster Reinfeld: Kloster Reinfeld
Urk.-Abt. 121 Kloster Reinfeld: Kloster Reinfeld >> 1 Urkunden
1444
Enthält: Pergament, Niederdeutsch, Siegel des Ausstellers und des Zeugen an Pergamentstreifen Rückvermerke: "Littere super Bunnyngestede 1444". - "1444". - "No. 51
Verzeichnung
1444 März 12
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:49 MEZ